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Archäologische Funde: Vor diesen wurde gewarnt

Manches Artefakt, das Forschende entdecken, vermittelt ein mulmiges Gefühl. Zumindest drei solcher Objekte erscheinen gruselig.

Sarg liegt in einem Grab
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Wer an Archäologie denkt, hat vermutlich schnell eine Indiana-Jones-ähnliche Vorstellung von der Wissenschaft. In der Regel liegen diese und die Realität zwar weit auseinander. Es kommt aber ab und an trotzdem zu Funden, die sich wahrscheinlich nicht ohne Gänsehaut erforschen lassen.

Archäologischer Fund #1: Das goldene Auge

2006 führte die Archäologie zu einem weiteren unheimlichen Fund, wie USAToday berichtete. Außerhalb von Zabol (Iran) fand man ein Skelett, das auf die Zeit vor etwa 4.800 Jahren zurückdatiert wurde. Es war nicht nur seltsam groß für die damalige Zeit (etwa 1,8 Meter), sondern hatte auch einen ungewöhnlichen Gegenstand in seinem Schädel: ein goldenes Auge.

Forschende entdeckten, dass die Prothese von jemandem angefertigt worden war, der sich mit der Anatomie des Auges auskannte und die Blutgefäße mit goldenem Draht nachgebildet hatte. Bei der Person mit dem goldenen Auge könnte es sich Vermutungen zufolge um eine Priesterin gehandelt haben.

In den sozialen Medien sorgte die Entdeckung für etwas Aufregung. Zumindest fühlten sich Nutzer*innen zu „Warnungen“ animiert: „Das. Goldene. Auge. Nicht. Entfernen. Aus. dem. SKELETT. Der. Unnatürlich. großen. Heiligen. Frau.“, wie ein Facebook-Post von damals zeigt.

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Archäologischer Fund #2: Der große schwarze Sarkophag

Im Jahr 2018 legten Archäolog*innen in Ägypten einen 2,65 Meter großen schwarzen Sarkophag frei. Er war rund fünf Meter unter der Erde begraben und stammt vermutlich und aus der ptolemäischen Zeit (323-30 vor Christus). Auch hier führte die Entdeckung bei einige anscheinend zu einem unheimlichen Gefühl, das dann Ausdruck in den sozialen Medien fand: „Wenn wir etwas aus den Mumienfilmen der letzten 100 Jahre gelernt haben, dann, dass dieser Sarkophag nicht geöffnet werden darf“, hieß es in einem Twitter-Post.

Geöffnet wurde der Sarkophag natürlich trotzdem. Das zuständige Archäologie-Team ließ ihn direkt danach allerdings erst über eine Stunde lang stehen damit sich der Geruch verflüchtigte. Im Inneren befand sich ein rötlich-brauner Schlamm, der mehrere Skelette enthielt. Die Überreste gehörten wahrscheinlich zu Beamten oder Militärangehörigen, von denen einer eine Pfeilwunde am Kopf hatte.

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Archäologischer Fund #3: Die Frau, die nicht verwesen wollte

In den 1960er Jahren stießen Bauarbeiter zufällig auf das Grab von Lady Dai, auch bekannt als Xin Zhui. Wie IFLScience berichtet, fanden Archäolog*innen bei Ausgrabungen in den 1970er Jahren die erstaunlich gut erhaltene Mumie von Xin Zhui selbst. Sie schwamm in einer klaren Flüssigkeit, die sich an der Luft braun verfärbte, was den Eindruck noch verstärkte, dass man sie nicht anfassen sollte.

Bei der Flüssigkeit handelte es sich entweder um eine Kräuterlösung zur Konservierung oder um ihre verschiedenen Körperflüssigkeiten aus der Verwesung. Bemerkenswert war allerdings auch etwas anderes. Denn ein Großteil ihres weichen Gewebes war noch vollkommen intakt. In ihren Venen entdeckte man beispielsweise noch immer geronnenes Blut.

Quellen: IFLScience, USAToday, Facebook/Anabell and Aiden, Twitter/@heerjet

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