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Archäologischer Fund unter dem Kölner Dom: Damit haben Forscher nicht gerechnet

Archäologische Funde unter dem Kölner Dom geben Forschenden nie dagewesene Einblicke in die Geschichte der Stadt am Rhein.

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Die 5 wichtigsten archäologischen Funde aller Zeiten

Jahrtausende menschlicher Kultur bringen auch nach langer Zeit immer wieder erstaunliche Erkenntnisse hervor.Wir zeigen dir die fünf wichtigsten archäologischen Funde aller Zeiten.

Vor rund 2.000 Jahren als Oppidum Ubiorum gegründet und im Jahr 50 nach Christus (n. Chr.) in Colonia Claudia Ara Agrippinensium umbenannt sowie zur Stadt erklärt, hat die Stadt mit dem K im Laufe ihrer langen Geschichte verschiedene Namen getragen. Ihre reiche Vergangenheit zieht heute Forschende an, da der Boden Kölns noch immer archäologische Funde birgt, die darauf warten, entdeckt zu werden.

Archäologische Funde aus den Anfängen Kölns

Gemeinsam mit ihrem Team hat die Archäologin Ruth Stinnesbeck unter dem Kölner Dom ein Fenster in die Geschichte der Stadt am Rhein geöffnet. Etwa 16 Meter unter der Erde erstreckten sich die Ausgrabungen über eine Fläche von gut 4.000 Quadratmetern und lieferten Einblicke in eine Zeit, bis zu den alten Römern.

Unter der gotischen Kathedrale gibt es auch heute noch zahlreiche gut erhaltene archäologische Funde zu entdecken – „anders als überall sonst in der Stadt, wo ständig alte Gebäude durch neue ersetzt werden und deshalb im Untergrund nicht mehr viel übrig bleibt“, erklärte Stinnesbeck gegenüber der Deutschen Welle. Immerhin sei der Dom nicht nur die Kölner Bischofskirche, „sondern gleichzeitig auch der Schutzbau für dieses Areal“.

Der Auslöser für diese umfangreichen Ausgrabungen war die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1946, inmitten der kriegsbedingten Schäden am Dom, ergriffen Archäolog*innen die Gelegenheit, unter dem Dom zu forschen. Zuvor wurde dieses Unterfangen durch die Notwendigkeit behindert, die Heiligkeit der Kirche zu wahren. Die Untersuchung zielte zunächst darauf ab, die Integrität der Fundamente des Doms nach den Bombenangriffen zu bewerten.

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Der alte Dom

Die Ausgrabung eröffnete ein neues Kapitel in der historischen Forschung Kölns. Das Projekt suchte mitunter nach Beweisen eines älteren Doms, den Karl der Große für Hildebold, den ersten Erzbischof von Köln, vorgesehen hatte.

„Klein war er nicht“, betonte Stinnesbeck.“Er hatte eine Länge von beinahe 100 Metern – und das vor rund 1200 Jahren. Das sind immerhin zwei Drittel der heutigen Kathedrale – eine der größten Kirchen weltweit.“ Die daraus resultierenden archäologischen Funde lassen sich heute unter dem Kölner begutachten.

Quelle: Deutsche Welle

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