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Archäologischer Fund in Argentinien: Hier könnten sich die Nazis versteckt haben

Entdeckungen von Archäolog*innen müssen nicht immer aus der Antike stammen. Forschende fanden in Südamerika Relikte aus dem letzten Jahrhundert.

archäologisches Werkzeug arbeitet an einigen Münzen im Sand.
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Bei einem archäologischen Fund in Argentinien konnten die beteiligten Forscher*innen Hinweise auf ein geheimes Versteck entdecken. Offenbar planten ranghohe Nazis, sich dorthin zurückzuziehen.

Archäologischer Fund: Nazis in Argentinien

Um die geheimen Machenschaften des Nazi-Regimes ranken sich zahlreiche Theorien und Gerüchte. Manchmal geht es um Schätze, andernfalls um besonders ausgefallene Waffen oder andere Projekte. Bekannt ist, dass viele hochrangige NS-Funktionäre sich nach dem Krieg nach Argentinien absetzten, um sich vor der Bestrafung für ihre Verbrechen zu retten. Ein archäologischer Fund kann vielleicht eine neue Antwort darauf liefern, wie die Nazis planten, in Südamerika zu überleben.

Im Dschungel von Teyu Cuare, direkt an der Grenze zu Paraguay, konnten die Forscher*innen nach langer Suche bereits vor Jahren einen archäologischen Fund ausmachen, der dort gar nicht sein sollte, wie Good Morning America berichtet. Offenbar handelte es sich um einige Strukturen, die mitten im Urwald angelegt wurden, um für schwere Zeiten vorzusorgen.

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Das konnten die Forscher*innen sicherstellen

Der Leiter der Forschungsgruppe, Daniel Schavelzon, erklärte, dass es während des Zweiten Weltkrieges streng geheime Projekte gegeben habe, um außerhalb Deutschlands Zufluchten für die Angehörigen des NS-Regimes zu errichten. Dies sei insbesondere in Ländern geschehen, die den Nazis sympathisch gegenübergestanden hätten, aber nicht im Krieg beteiligt waren. Bei Argentinien handelte es sich unter der Perón-Diktatur um genau ein solches Land.

Insgesamt konnten die Wissenschaftler*innen drei Gebäude, einen kleinen Steinbruch und zahlreiche weitere, kleine Relikte entdecken. So fanden sich im Dschungel deutsche Münzen aus den Jahren 1938 bis 1944, Porzellangeschirr und mehrere Nazi-Symbole, die in die Wände gekratzt worden waren. Dass der archäologische Fund etwas mit dem NS-Regime zu tun hatte, ist damit offensichtlich. Ob er allerdings jemals wirklich als Versteck für geflüchtete Nazis diente, bleibt unklar.

Quellen: Good Morning America

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