Google Maps hat aufgestockt und setzt neben einer ganzen Palette neuer Features nun auch auf einen Blitzer-Warner. Mit von der Partie sind außerdem Meldungen für Baustellen, Staus und Verkehrsstörungen, die du bald bis ins kleinste Detail über dein Handy verfolgen kannst. Doch musst du mit deinen Daten einen Teil zum Erfolg der neuen Funktionen beitragen.

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Google Maps bekommt Blitzer-Warner

Übernommen wurden die neuen Features von der Google-Tochter Waze. Sie sollen sowohl auf der iOS- als auch auf der Android-Version von Maps erscheinen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen erscheinen dabei in der unteren Ecke, während die Blitzer-Warner direkt an der entsprechenden Position auf der Route angezeigt werden.

In Australien, Brasilien, den USA, Kanada, Großbritannien, Indien, Mexiko, Russland, Japan, Italien und 30 weiteren Ländern wurde das Update bereits ausgerollt. In Frankreich, der Schweiz und Deutschland schien sie jedoch zunächst nicht zur Verfügung zu stehen, da Blitzer-Apps dort illegal sind. Dennoch: Jetzt will Google den Blitzer-Warner und viele weitere Features weltweit, also auch in Deutschland, an den Mann bringen.

Einer für alle und alle für einen

Während ein Fehler in der Google Maps-Navigation zuletzt gleich fünf Schmuggler vor Gericht brachte, kann man sich doch in der Regel meist auf sie verlassen. Dafür ist der Dienst jedoch auf deine Standortdaten angewiesen, allerdings bekommst du GoogleWatchBlog zufolge zusätzlich einige Tools an die Hand, um aktiv deinen Teil beizutragen. Das kannst du beispielsweise im Fall von Blitzern oder temporären Verkehrsstörungen tun.

Im Laufe der nächsten Tage soll das Rollout anlaufen und damit auch dein Handy erreichen. Dann hast du deinen eigenen kleinen Blitzer-Warner mit Google Maps immer in deiner Tasche und wirst noch dazu vor beinahe allem anderen gewarnt, das dir eine weniger gemütliche Fahrt bescheren könnte. Schlägt Google Maps dann jedoch einen bestimmten Alarm, solltest du dich schnellstmöglich in Sicherheit bringen.

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