Von vielen wird der Kartendienst vor allem zur Navigation genutzt. Google Maps kann aber auch Alarm schlagen, und zwar im Fall von Naturkatastrophen. Dann erscheinen je nach Ereignis verschiedene Symbole auf der Karte. Bist du in der Nähe, entfernst du dich davon am besten.

Google Maps-Alarm: Das steckt dahinter

Außerhalb deines Alltags könnte dir der Dienst in gefährlichen Situationen womöglich das Leben retten. Ein bereits im September 2019 integriertes Feature verleiht der App nämlich die Fähigkeit, bei Naturkatastrophen Alarm zu schlagen.

Anfänglich war der Google Maps-Alarm nur in Indien verfügbar, das Feature gibt es aber auch für deutsche Nutzerinnen und Nutzer. In anderen Teilen Europas ist es ebenfalls bereits im Einsatz. In Spanien warnt der Google Maps-Alarm zum Beispiel vor Überschwemmungen.

„Wenn sich eine Katastrophe in Ihrer aktuellen Kartenansicht ereignet, sehen Sie möglicherweise eine entsprechende Warnung mit Updates und Sicherheitsinformationen. Zu den Katastrophen zählen etwa Waldbrände, Überschwemmungen und Erdbeben.“

Google (Supportseite)

So funktioniert Google Maps‘ Alarm bei Naturkatastrophen

Wie genau das funktioniert, ist recht einfach, erklärt jedoch auch, warum der Google Maps-Alarm am Ende nicht überall nutzbar sein könnte: Wird auf Googles Servern eine Naturkatastrophe gemeldet, wird diese auch automatisch in Google Maps angezeigt. Dafür benötigt Google allerdings Informationsquellen für Details zu auftretenden Naturkatastrophen in den entsprechenden Ländern.

Je nach Art der Bedrohung erscheint ein anders Icon. Im Fall einer Überschwemmung zeigt der Google Maps-Alarm auf der Karte dann zum Beispiel drei gewellte Linien auf rotem Untergrund an. Dazu kommt eine Warnung in Schriftform. Führt deine ursprüngliche Route zudem durch das Gebiet, in dem die Naturkatastrophe auftritt, wirst du von Google Maps automatisch umgeleitet.

Symbole des Google Maps-Alarms:

  • Tropenstürme 
  • Erdbeben 
  • Überschwemmungen 
  • Waldbrände 

Auch das kann Google Maps

Über welche Arten dich der Kartendienst in Zukunft noch warnen könnte, ist nicht bekannt. Denkbar wären alle Naturkatastrophen, also neben Überschwemmung, Waldbränden und Erdbeben auch Tornados und Orkane.

Abgesehen vom Google Maps-Alarm hat die App inzwischen aber noch zahlreiche andere praktische Funktionen. So kann dir Google Maps dein Tempolimit anzeigen. Und selbst Rabatte in Restaurants findest du dank Google Maps leicht heraus. Das Standortteilen über Google Maps-Funktion hat zudem einen neuen Anstrich bekommen.

Quellen: Google

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