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WhatsApp ist "sicherheitskritisch" – Experten raten dringend davon ab

Der WhatsApp-Datenschutz lässt laut Experten zu wünschen übrig, weswegen sie von der Nutzung des Messengers abraten.
Der WhatsApp-Datenschutz lässt laut Experten zu wünschen übrig, weswegen sie von der Nutzung des Messengers abraten.
Foto: iStock/stock-eye
Kaum ein Messenger ist zur Kommunikation so beliebt wie WhatsApp. Doch immer wieder steht der WhatsApp-Datenschutz in der Kritik. Erneut raten Experten dringend davon ab.

WhatsApp ist aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Und das, obwohl Experten immer wieder Kritik an dem WhatsApp-Datenschutz üben. Möglicherweise auch deshalb, weil der Messenger mittlerweile zu Facebook gehört. Zu allem Überfluss befürchtet die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk nun, dass die momentane Corona-Krise die Regeln zum Datenschutz auch über die Pandemie hinaus aufweichen könnte.

Wegen WhatsApp-Datenschutz: Nutzung "explizit verboten"

Hintergrund zur Befürchtung von Maja Smoltczyk ist, dass offenbar Angebote zur digitalen Kommunikation sowohl innerhalb als auch zwischen den Behörden fehlten. Krisenbedingt würde nun auf Dienste und Software zurückgegriffen, die "unsicher und datenschutzrechtlich nicht akzeptabel sind", zitiert der Tagesspiegel Maja Smoltczyk am 6. Mai 2020. Im Fokus stünden dabei wohl WhatsApp und der WhatsApp-Datenschutz sowie die Video-Chat-App Zoom.

Unter Experten gelten sowohl Whatsapp als auch Zoom als unsicher. "Vor ihrer Nutzung wird, erst recht bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, dringend abgeraten", heißt es im Tagesspiegel. Die Innenverwaltung, welche für die IT-Sicherheit verantwortlich ist, habe WhatsApp gar als "sicherheitskritisch" eingestuft. Außerdem sei die Nutzung gar "explizit verboten" worden.

WhatsApp-Nutzung trotz Verbot

Aufgrund der Corona-Krise wurden die eingeführten Maßnahmen an manchen Stellen offenbar nicht mehr eingehalten. Auch erklärte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci im März 2020, dass sie WhatsApp in der Krise nutze, um mit dem Ärztekammerpräsidenten zu kommunizieren. Auf diese öffentliche Aussage reagierten viele Experten mit Entsetzen.

Das bedeutet die Diskussion für dich

Wirklich neu dürfte den meisten Nutzern wohl nicht sein, dass WhatsApp und Datenschutz offenbar nicht wirklich Hand in Hand gehen könnten. Kritik ist schließlich schon in der Vergangenheit geäußert worden. Doch die momentane Diskussion zeigt erneut, welch wichtiges Thema der Schutz deiner Daten ist, den du nicht auf die leichte Schulter nehmen solltest.

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Zentralreaktion FMG

Der Messenger arbeitet offenbar daran, den WhatsApp-Datenschutz zu erhöhen. Hier verraten wir dir, wie du deinen Chat so sicher wie möglich gestalten kannst. Du suchst eine Alternative für WhatsApp? Beispielsweise Signal steht für Datenschutz und Sicherheit. Außerdem gibt es diese WhatsApp-Alternativen.

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