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Vosicht vor dieser Video-Chat-App: Bundesdatenschützer rät von Nutzung ab

Der Bundesdatenschützer Ulrich Kelber warnt von einer bestimmten Video-Chat-App, welche derzeit sehr beliebt ist. Das steckt dahinter.

Frau nutzt Video-Chat.
Vor dieser Video-Chat-App warnt jetzt der Bundesdatenschützer. Foto: iStock/Milan Markovic

Während der Corona-Krise haben viele Menschen nur über Video-Chat-Apps Kontakt zu Familienangehörigen, Freunden und Kollegen. Doch ausgerechnet vor einer Anwendung, mit der du Videokonferenzen halten kannst, warnt jetzt der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Ulrich Kelber. Er rät unter bestimmten Bedingungen von ihr ab.

Vor dieser Video-Chat-App wird abgeraten

Die Video-Chat-App Zoom erlebte in den vergangen Wochen ein Boom und stürmte fast bedingungslos die App-Charts. Doch sie stand auch wegen mangelndem Datenschutz häufig in der Kritik. Darum warnt auch Bundesdatenschützer Ulrich Kelber jetzt vor der Video-Chat-App.

In einem Interview mit dem Handelsblatt vom 24. Mai 2020 verrät Ulrich Kelber, dass er und sein Team Zoom zwar mangels eigener Zuständigkeit nicht getestet haben, doch für ihn dennoch eines offensichtlich ist: „Bei Zoom hat es Sicherheitsprobleme gegeben. Und es hat Schwierigkeiten gegeben, den Zugang zu vertraulichen Gesprächen abzusichern. Derzeit gibt es keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das heißt: Die Inhalte der Kommunikation liegen unverschlüsselt auf dem Server des Anbieters. Damit ist von dieser Kommunikationsform abzuraten, wenn personenbezogene Daten im Spiel sind“, erklärt der Bundesbeauftrage für Datenschutz. Er gibt daher den Tipp, auf Video-Chat-Apps zurückzugreifen, die eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantieren.

Alternative zu Zoom

Auf welche Video-Chat-Apps du alternativ zurückgreifen kannst, verraten wir dir hier. Schließlich steht die Zoom-App auch in der Kritik, deine Daten frei zugänglich im Netz machen zu können. Diese drei Anwendungen für Videotelefonie sind dagegen nicht zu empfehlen.

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