Es ist nicht unüblich, dass die Entwickler unterschiedlicher Dienste beieinander abgucken. Zu solchen Feature-Klonen gehörten in der Vergangenheit etwa Stories und Reels, wie sie heute bei Instagram zu finden sind. Das Ganze geht über die Zeit so oft hin und her, bis am Ende niemand mehr so recht weiß, wer die Funktion eigentlich als erstes hatte. Ähnliches gilt wohl auch für WhatsApp Reactions.

WhatsApp Reactions kommen bald

WhatsApp wird vorgeworfen, das Feature bei Telegram geklaut zu haben. Der Dienst wiederum hat sich damals wohl bei Apples iMessage bedient. So oder so: Bald ist der weltweit wohl bekannteste Messenger damit an der Reihe. In der Beta-Version konnte die Community bereits seit einigen Monaten einen Blick auf die WhatsApp Reactions werfen. Seitdem warten Nutzer:innen gespannt darauf, dass sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Du hast keine Ahnung, was das überhaupt für ein Feature ist? Gar kein Problem. Bei Reactions handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um Reaktionen. Konkreter noch ermöglicht es dir die Neuerung, ganz direkt auf bestimmte Nachrichten zu reagieren – sowohl in privaten Konversationen als auch in Gruppenchats.

Dazu stehen dir im Kern sechs WhatsApp-Emojis zur Verfügung:

  • Daumen hoch
  • Rotes Herz
  • Tränender Lach-Smiley
  • Überraschter Smiley
  • Trauriger Smiley mit Träne
  • Gefaltete Hände

Neues Update geplant

Bislang ist noch nicht sicher, wann das entsprechende WhatsApp-Update kommen wird. WABetaInfo verrät via Twitter lediglich, dass das Team des Dienstes derzeit das neue Beta-Update vorbereite. Wenig später dürfte die Funktion auch die finale Version des Messengers erreichen.

„WhatsApp bereitet Nachrichtenreaktionen (gesichert durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) in einem neuen kommenden Update der WhatsApp-Beta für Android und iOS vor.“

Auch abseits der Reactions plant WhatsApp 2022 einige Änderungen. Eine von ihnen traf den Messenger sogar schon am Mittwoch, den 2. Februar. Sie bringt WhatsApp mit einem neuen Gesetz in Einklang.

Quelle: Twitter/@WABetaInfo

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