In der Wirtschaft dreht sich alles um den Verkauf. Eine gute Strategie, um mit dem eigenen Produkt Gewinne zu erzielen, ist dabei Gold wert. Und der Bereich „B2B“ ist unerlässlich. Hier erfährst du was es bedeutet.

B2B – Definition und Erklärung

Der Bereich Business-to-Business, kurz B2B, ist die Geschäftsbeziehung eines Unternehmens zu einem anderen. Häufig wird auch von B2B-Marketing gesprochen.

Das B2B-Marketing umfasst alle Produkte und Dienstleistungen, die auf dem Absatzmarkt angeboten werden und mit denen Unternehmen Gewinne erzielen wollen. Das Gegenstück dazu ist der Beschaffungsmarkt, auf dem die benötigte Ware wie z. B. Rohstoffe eingekauft werden.

Bei B2B geht es also darum, wie zwei oder mehrere Unternehmen mit ihren Produkten zusammen Gewinne erzielen. Diese Gewinne erzielen die Unternehmen allerdings auf verschiedene Arten und Weisen. Das liegt daran, dass der Verkauf hierbei zwischen Unternehmen und nur indirekt über die Endkonsumenten stattfindet.

Symbolbild B2B, Credits: Imago Images / MiS

Beispiele für Business-to-Business-Beziehungen

Das einfachste B2B-Beispiel zum Herantasten kommt zuerst:

  1. Klassisches B2B – Der Verkäufer

Der bekannte Autohersteller und -Verkäufer VW kauft die fertigen Autoteile ein, die anschließend von den Mitarbeitern zusammengesetzt werden. Andere Unternehmen haben diese Autoteile zuvor aus Rohstoffen hergestellt.

Somit sind die Zielgruppen dieser Unternehmen Autohersteller wie VW, Mercedes etc. Denn durch die verkauften Autoteile erzielen diese Unternehmen ihren Gewinn. Das ist ihre B2B-Marketing-Strategie.

Übrigens:

Am VW-Beispiel lässt sich erkennen, dass beim B2B-Marketing, anders als beim B2C (Business-to-Consumer), mehrere Personen firmenintern so wie -extern beteiligt sind. Deshalb treffen auch mehrere Personen beim B2B die Entscheidungen, was manchmal zu Konflikten führen kann.

Volkswagen-Logo, Credits: Imago Images / Michael Gstettenbauer

2. Import-Export

Dieses Beispiel steht mit dem ersten in Verbindung: Bei dem Import-Export-Modell benötigt VW Autoteile. Diese erkauft das Unternehmen sich aus einem anderen Land, beispielsweise von einem chinesischen Konzern. Nach dem Import nach Deutschland sowie der Verarbeitung, verkauft VW fertige Autos in Deutschland.

Kurz gesagt:

Es geht es also darum, dass ausländische Teilprodukte im eigenen Land verkauft werden.

3. Der Wiederverkäufer

Netflix-Logo, Credits: Imago Images / Future Image

Dabei handelt es sich um ein Produkt oder eine Dienstleistung eines Unternehmens, das von einem anderen Unternehmen gekauft und weiterverkauft wird.

Ein Beispiel stellen Streamingdienste wie Netflix oder Amazone Prime Video dar: Diese Streamingdienste erkaufen sich die Distributionsrechte von verschiedensten Film- und Fernsehunternehmen.

Dabei ist vertraglich genau geregelt was der Wiederverkäufer, z. B. Netflix, dem Verkäufer, z. B. Warner Bros, zahlen muss. Dennoch bieten Netflix und Amazon neben den „fertig gekauften Waren“ auch eigene Produkte und Dienste an: Netflix bietet seit diesem Monat zum Beispiel eigene Spiele an.

Quellen: Unternehmer.de, eigene Recherche

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