Amazon-Chef Jeff Bezos hat bei einer wichtigen Konferenz eine dringende Warnung ausgesprochen, die die Zukunft der USA betrifft. Ihm zufolge dürfen sich die USA im Kampf mit China keine Fehler leisten. Sonst sei die Vormachtstellung der Vereinigten Staaten dahin. Das wolle auch Amazon verhindern.

Jeff Bezos warnt die USA: China darf nicht gewinnen

Eines ist nach dem Auftritt von Jeff Bezos beim Reagan National Defense Forum klar: Der Amazon-Chef hat eine klare Meinung dazu, wer den Kampf im Rennen USA gegen China gewinnen könnte und wovon dieser Sieg am meisten abhängt.

Den Gästen des jährlichen Events, bei dem führende Fachkräfte aus dem Verteidigungssektor zusammenkommen, sagte Bezos, dass die USA in „großen Schwierigkeiten“ steckten, wenn große Technololgieunternehmen dem Verteidigungsministerium „den Rücken kehren“ würden. Dann würden die Vereinigten Staaten Gefahr laufen, von China überholt zu werden und damit ihre Vormachtstellung endgültig verlieren.

Deshalb stelle sich Amazon auch hinter das Pentagon. Dem hatten andere Tech-Firmen in letzter Zeit vehement widersprochen. Google etwa reagierte auf Forderungen seiner Mitarbeiter und führender Wissenschaftler und beendete seine Beteiligung an der Entwicklung von Algorithmen für US-Kampfdrohnen.

USA für Bezos „die Guten“

Für Jeff Bezos sind die USA „die Guten“, weshalb es seiner Meinung nach unerlässlich sei, sie zu unterstützen. Konkret geschieht das bereits im Bereich der Raumfahrt. Bezos’s Privatunternehmen Blue Origin kooperiert mit der US-Raumfahrtbehörde NASA. Das sei laut Bezos auch nötig, damit die USA China werde besiegen können. China gilt schließlich als aufstrebende Raumfahrtnation und landete etwa als erstes Land auf der Rückseite des Mondes.

Bezos versprach zudem, mit Amazon für mehr militärische Geschäfte zu kämpfen, auch nachdem das Pentagon dies zugunsten von Microsoft abgelehnt habe. „Wir werden das Verteidigungsministerium unterstützen, dieses Land ist wichtig“, sagte der Amazon-Chef.

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Milliarden fürs Militär

Der Tech-Unternehmer unterstützt die US-Regierung nicht umfassend. So beschuldigte Amazon das Verteidigungsministerium, den JEDI-Vertrag an Microsoft vergeben zu haben, weil Präsident Donald Trump bekanntlich gegen Amazon sei. Mit dem JEDI-Vertrag will das Pentagon eine Cloud für vertrauliche Militärdaten aufbauen. Amazon galt zunächst als Favorit für den Job. Der Auftrag ist zehn Milliarden Dollar wert.

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Der Tech-Unternehmer unterstützt die US-Regierung nicht umfassend. So beschuldigte Amazon das Verteidigungsministerium, den JEDI-Vertrag an Microsoft vergeben zu haben, weil Präsident Donald Trump bekanntlich gegen Amazon sei. Mit dem JEDI-Vertrag will das Pentagon eine Cloud für vertrauliche Militärdaten aufbauen. Amazon galt zunächst als Favorit für den Job. Der Auftrag ist zehn Milliarden Dollar wert.

Bei solch immensen Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass führende Tech-Pioniere wie Bezos an ihren Kooperationen mit dem Militär festhalten werden. Ethische Bedenken scheinen hierbei fehl am Platz und Absagen wie die von Google dürften eine Seltenheit bleiben. Hier sind die wichtigsten Fakten über Jeff Bezos‘ Blue Origin. Derweil liefert sich Bezos mit Elon Musk einen intergalaktischen Wettstreit, der nicht nur die USA und China betreffen wird.

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