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Bill Gates' Vermögen: Darein steckt der Microsoft-Gründer jetzt sein Geld

Bill Gates' Vermögen fließt mitunter in Projekte zum Klimaschutz.
Bill Gates' Vermögen fließt mitunter in Projekte zum Klimaschutz.
Foto: Getty Images/john finney photography/Lintao Zhang [M]
Der Umweltschutz ist sogar einigen Unternehmern wichtig. Ein Teil von Bill Gates' Vermögen fließt in entsprechende Projekte.

Bill Gates' Vermögen belief sich 2020 auf gerundet 124 Milliarden US-Dollar. Mit Summen in dieser Höhe gehen jedoch nicht nur schier unendliche Möglichkeiten einher, sondern auch eine gewisse Verantwortung. Diese mag sich in erster Linie auf das eigene Haushalten erstrecken, der Microsoft-Gründer aber scheint diese seit einigen Jahren auch auf gesellschaftliche Zwecke auszuweiten.

Der Klimawandel hat Deutschland längst erreicht
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Bill Gates: Sein Vermögen fließt auch in die Umwelt

Es sei wichtig, mit Innovationen eine "Klimakatastrophe" zu verhindern, erklärte Gates dem Handelsblatt. Er fordere eine Verfünffachung staatlicher Forschungsinvestitionen innerhalb des laufenden Jahrzehts. Das würde einer Summe von gut 110 Milliarden US-Dollar entsprechen. Auch ein beachtlicher Anteil von Bill Gates' Vermögen und dem Kapital der Bill & Melinda Gates Foundation fließe in entsprechende Projekte.

"Wir müssen die physikalische Wirtschaft in einem Tempo verändern wie noch nie in der Geschichte zuvor", so Gates. Ihmzufolge müsse man die CO2-Emissionen bis 2050 auf null senken, um immense Umwelt- und Wirtschaftsschäden zu verhindern. Deutschland habe der Welt bereits mit der Subvention von Solarmodulen einen großen Gefallen getan. Doch reiche dies noch nicht. "Selbst wenn wir den Wasserhahn bis auf ein Tröpfeln zudrehen, wird die Badewanne irgendwann voll sein und überlaufen."

"Wenn Deutschland sich nicht bei elektrischen Autos durchsetzen kann, wäre das eine riesige Tragödie." Der Wandel sei "superstrategisch für das Land". Dass die Batterieentwicklung in Deutschland "mit hohem Tempo angegangen wird", sehe der Unternehmer als positives Beispiel.

Risikokapital für Breakthrough Energy

Bereits im Laufe der vergangenen Jahre hatte Gates hohe Summen in die Entwicklung neuer Technologien gesteckt, die eine Energiewende befeuern könnten. In den kommenden fünf Jahren wolle er zudem weitere zwei Milliarden US-Dollar in Klimaarbeit stecken. Gut die Hälfte dieser Investition soll in 40 Start-ups fließen, die sich mit der Idee auseinandersetzen.

Breakthrough Energy, Gates' Risikokapitalfonds, spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Auch die EU und Kapitalgeber wie Kleiner Perkins und Khosal Ventures würden Geld in den Fonds investieren. Das liege an "der Tiefe der wissenschaftlichen und ökonomischen Analyse von Breakthrough Energy", so Gates. "Deswegen mussten wir nur ein Fünftel der Gesamtsummen in diese hochriskanten Firmen investieren."

Folgen des Klimawandels bedrohen die Menschheit in zwei bis vier Jahrzehnten. Das sagen zwei theoretische Physiker, die errechneten, wann die Menschheit ausstirbt. Der Planet Erde ist in einem stetigen, gemächlichen Wandel, auch wenn man es mit dem bloßen Auge nicht sieht. Wissenschaftler haben berechnet, dass uns noch ein Superkontinent erwartet.

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