Der Hyperloop soll zeitnah den Status „Prototypen“ verlassen. Elon Musk will das Projekt mit seiner The Boring Company nun komplett in die eigenen Hände nehmen. Damit soll man fast so schnell reisen wie der Schall.

Elon Musk hatte Idee zum Hyperloop vor fast 10 Jahren

Der Tesla-Chef hatte die Vision zur rasanten Transportalternative bereits vor fast 10 Jahren. Bereits im Jahr 2013 solle Elon Musk die Ideen in einem Entwurf notiert haben. Der Hyperloop diene als ideale „Transportalternative für Regional- und Fernstrecken“, heißt es auf der Unternehmenswebseite.

Mit dem Hyperloop soll also eine Verkehrswende gen Zukunft eingeleitet werden. Bereits von 2015 bis 2019 hat die Boring Company zusammen mit SpaceX eine Teststrecke entworfen. Auf autonomen Elektro-Pods sollst du über 950 Kilometer pro Stunde fahren können. Das liegt nur wenige Hundert Kilometer unter der Geschwindigkeit von Schall, welche 1.234,8 Kilometer pro Stunde beträgt.

Über die Testphase soll es nun Hinausgehen, wie Elon Musk selber jüngst auf Twitter mitteilt:

„In den kommenden Jahren wird Boring Co[mpany] versuchen, einen funktionierenden Hyperloop zu bauen.“

Elon Musk via Twitter

Bei Strecken bis 2.000 Meilen (circa 3.218 Kilometer) handle es sich dabei um die beste und schnellste Art der Fortbewegung. Will man noch weiter weg, sollte man besser zum Raumschiff greifen, erklärt der Milliardär.

Fahren in Fast-Schallgeschwindigkeit dauert noch eine Weile

Mit dem Hyperloop ließe sich die Strecke München – Berlin etwa in 30 Minuten zurücklegen. Doch das wird vermutlich noch eine Weile dauern. Wenn Elon Musks Hyperloop bereit für die breite Öffentlichkeit ist, dann wohl zunächst in den USA. Bis die Technologie ausgereift und erschwinglich ist sowie in dem Zuge nach Deutschland kommt, ist noch einiges an Geduld gefragt.

Aktuell liegt Elon Musks Fokus auch eher auf der Übernahme von Twitter. Für die Plattform hat er bereits einiges geplant.

Quellen: Twitter/Elon Musk, The Boring Company, eigene Recherche

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.