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Elon Musk macht Stimmung auf Twitter. © Getty Images/ BRITTA PEDERSEN / Kontributor

Gegen eine Summe von rund 41 Milliarden Euro (44 Milliarden US-Dollar), also etwa 51 Euro pro Anteil (54,20 US-Dollar), hat Twitter der Übernahme durch Tesla- und SpaceX-CEO Elon Musk offiziell zugestimmt. Dessen Reaktion und seine Vorhaben für den Dienst hat er bereits öffentlich gemacht.

Elon Musk: Das war seine Reaktion auf den Twitter-Deal

Mit nur einem Wort und ein paar Emojis kommentierte Elon Musk in seinem ersten Tweet nach Bekanntgabe, dass der Deal geklappt hat: „Yesss!!!“. Zusätzlich fügte er einen Screenshot seines Statements aus der offiziellen Twitter-Pressemitteilung ein. Diese veröffentlichte das Unternehmen noch am Montag:

„Twitter gibt heute bekannt, dass es eine endgültige Vereinbarung eingegangen ist, in einer Einheit übernommen zu werden, die vollständig im Besitz von Elon Musk ist, für 54,20 US-Dollar pro Anteil in Bar in einer Transaktion die mit etwa 44 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Mit Abschluss der Transaktion wird Twitter ein privates Unternehmen.“

Twitter, Pressemitteilung

5 Dinge, die Elon Musk mit Twitter machen will

Was genau der Milliardär mit dem sozialen Netzwerk anstellen wird, hat er schon im Vorfeld der Übernahme erklärt. Gleich fünf Punkte sind Musk dabei anscheinend wichtig, wie wwmo.org berichtet:

  1. Lockerung der Regeln für Inhalte auf Twitter, um die Redefreiheit zu fördern.
  2. Einführung eines Bearbeiten-Buttons, damit Nutzer ihre Tweets nachträglich ändern können.
  3. Twitters Algorithmus für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
  4. Den Kampf gegen „Bot-Armeen“ aufnehmen.
  5. Werbung ausdünnen durch billiges Bezahlmodell, das zudem mit Dogecoin bezahlt werden kann.

Kehrt Donald Trump jetzt zu Twitter zurück?

Eine große Unbekannte ist die mögliche Rückkehr von Donald Trump. Dieser wurde am 6. Januar 2021 permanent von der Plattform verbannt als Reaktion auf seinen Aufruf, das U.S. Kapitol in Washington zu stürmen.

Elon Musk selbst hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob er Trump wieder zulassen wird. Der ehemalige US-Präsident zeigt sich dagegen aktuell nicht interessiert, auf Twitter aktiv zu werden. Er bevorzuge sein eigenes Netzwerk Truth Social, so Trump.

Quellen: Twitter/@elonmusk, Twitter-Pressemitteilung, wwmo.org

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