WhatsApp ist ein Thema, dass euch, unsere Leser, in letzter Zeit sehr beschäftigt hat. Auf unserer Seite und auf Facebook habt ihr eifrig diskutiert, zum Beispiel über unsere fünf guten Gründe, WhatsApp zu löschen und darüber, welche Alternativen es zu WhatsApp gibt.

Privatleben gegen Big Data

Wir haben viel über eure Kommentare diskutiert. Auch wir, die Redaktion, können uns nicht davon befreien, dass wir den Messenger häufig nutzen. Nahezu alle Freunde und Familienmitglieder sind Nutzer, eine Kommunikation mit ihnen – gar das gesamte Privatleben – scheinen ohne WhatsApp kaum möglich. Das fängt bei Freunden an, die wir sonst kaum sehen, mit denen wir uns aber im Chat immer mal wieder gerne fragen, wie es uns geht. Oder bei der einfachen Verabredung zum Bier: Welche Kneipe nochmal? Wo bist du? Komme später. Und es hört bei einem Herzchenaustausch in einer Fernbeziehung noch lange nicht auf.

Andererseits sind da die WhatsApp-Gruppen, mit schier unendlichen Katzenvideos, Flachwitzen und kryptischen Nachrichten morgens um halb vier. Und da ist die Datenschutz-Problematik: Mit sogenannten Staatstrojanern etwa soll die Kommunikation über Messenger wie WhatsApp überwacht werden, „zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“, so die Begründung. Davon, dass WhatsApp mittlerweile zur Datenkrake Facebook gehört, wollen wir erst gar nicht anfangen.

Der Kein-WhatsApp-Test

WhatsApp wird von allen gehasst und von allen genutzt. Deshalb haben wir uns gefragt, ob es nicht auch ohne geht. Ab Montag wird eine futurezone-Redakteurin WhatsApp von ihrem Smartphone löschen und eine ganze Woche lang ein Videotagebuch führen. Jeden Tag wird sie uns erzählen, wie sie sich fühlt und ob sich ihr Privatleben ohne den Messenger verändert.

Wir sind gespannt, wie die Geschichte ausgeht und freuen uns, wenn ihr dabei seid und mitdiskutiert.

Eure futurezone-Redaktion

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