Fotografieren ist wohl die schönste Möglichkeit, Momente festzuhalten und sie mit anderen zu teilen. Vielen reicht dazu das Smartphone. Doch es hat einen gewissen Reiz, eine richtige Kamera in der Hand zu halten. Und mit der passenden Ausrüstung kannst du dich kreativ austoben. Diese Tipps zur Fotografie für Anfänger zeigen dir, was du für den Einstieg brauchst.

Fotografie für Anfänger: Wie viel kostet eine gute Kamera?

Keine Kamera, keine Fotos – die Kamera ist das Herzstück der Ausrüstung. Daher solltest du hier gut informiert sein und dir überlegen, welche Kamera zu deinem Wissen und deinen Zielen passt. Die Preise für Kameras variieren je nach Ausstattung stark. Schon ab 400 Euro bekommst du vernünftige Modelle für die Fotografie als Anfänger.

Eine Kamera für Einsteiger ab 400 Euro: Wenn die Welt der Fotografie für dich noch völliges Neuland ist, dann ist eine kompakte Systemkamera wie die Panasonic Lumix G DMC-GX80 eine gute Wahl. Sie bietet Foto- und Videoaufnahmen mit 16 Megapixeln in 4K-Qualität, Rändelräder und Touchscreen für einfache Handhabung, einen Bildstabilisator und einen elektrischen Sucher.

Nachteilig ist lediglich, dass die Kamera nicht über Spritzwasserschutz verfügt und keinen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss aufweist, was sich bei Videoaufnahmen bemerkbar machen kann. Der Hersteller beschreibt das Gerät als ideal für Reise- und Streetfotografie. Für die Ausstattung sind um die 450 Euro ein wirklich guter Preis.

Spiegelreflexkamera ab 600 Euro: Spiegelreflexkameras haben die meisten Features und Erweiterungsmöglichkeiten. Richtige Profikameras kosten deshalb schnell tausend Euro und mehr. Für den Einstieg reicht eine Kamera wie die Nikon D5600, die schon für etwas mehr als 600 Euro erhältlich ist.

Das Nikon-Modell bietet detaillierte Aufnahmen mit 24 Megapixeln in Full HD. Auch hier sind Rändelrad, Touchscreen und drehbares Display vorhanden, zusätzlich gibt es einen externen Mikrofoneingang. 17 voreingestellte Programme und zehn Effekte erleichtern den Einstieg in die Schnappschusswelt.

Ein Stativ nimmt dir Arbeit ab

Für Himmel- oder Landschaftsfotografien lohnt sich die Anschaffung eines Stativs. Durch die hohe Belichtungszeit kann es sonst schnell passieren, dass die Aufnahmen verwackeln. Das Dreibein-Stativ von Rollei etwa hat einen Kugelstativkopf, eine drehbare Mittelsäule und bis zu 180 Grad schwenkbare Beine.

Noch mehr Pluspunkte: Stative sorgen nicht nur für scharfe Bilder, sondern entlasten auch deine Arme bei einer langen Fotosession. Und du kannst bequem im Selbstauslöser-Modus fotografieren oder filmen.

Fotografieren lernen: Eine Kameratasche für den sicheren Transport

Es wäre schade, wenn die neue Kamera gleich beim ersten Ausflug kaputtgeht. Vor allem wenn du deine Kamera mitnehmen oder unterwegs nutzen möchtest, ist daher eine Kameratasche oder ein -rucksack die beste Transportmöglichkeit. Darin kannst du sowohl Kamera als auch die restliche Ausrüstung sicher verstauen.

Die SLR-Kameratasche von Amazon Basics bietet Platz für deine Kamera sowie drei Objektive. In weiteren Fächern lässt sich zahlreiches Zubehör verstauen und an den Außenschlaufen ein Stativ befestigen.

Fotografie für Anfänger: Vergiss die SD-Karte nicht!

Bis ein Motiv optimal auf dem Bild eingefangen ist, kann es dauern – selten bleibt es bei einem einzigen Schnappschuss. Meistens entsteht gleich eine ganze Aufnahmereihe, aus der am Ende nur die besten Bilder behalten werden. Damit du ordentlich fotografieren kannst und es nicht zur bösen Überraschung kommt, solltest du zu einer großen Speicherkarte greifen.

Bei der Fotografie für Anfänger ist die wichtigste Frage, was genau du fotografieren möchtest. Für Reisefotos deiner nächsten Urlaube benötigst du anderes Equipment, als wenn du Himmelsobjekte in den besten Farben ablichten möchtest. Falls du erst einmal aus deiner Smartphone-Kamera das Beste rausholen willst, zeigen wir dir hier fünf coole Gadgets für das perfekte Handyfoto.

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