In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. Die IT-Branche ist davon besonders hart betroffen. Händeringend suchen Unternehmen Programmierer und Entwickler. Online-Kurse locken mit dem Versprechen, dass du in kurzer Zeit von zu Hause aus Programmieren lernen kannst. Reicht das aus für eine Karriere in dem Bereich oder wird nur ein Studium an einer staatlichen Universität anerkannt? Das alles und noch viel mehr verraten wir dir in diesem Beitrag.

Warum Programmieren lernen? – Diese Gründe sprechen dafür

Zunächst erscheint es logisch, dass es von Vorteil für dich ist, im digitalen Zeitalter Programmieren zu lernen, egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene. Es ist ein Skill, von dem du in jedem Fall profitieren wirst. Einerseits schärft das Verständnis von Python, Javascript und Co. deinen Blick auf das, was online vor sich geht. Andererseits realisierst du mit Programmier-Kenntnissen eigenständig Apps und weitere Projekte. Du bist nicht auf kostenpflichtige oder generische Template-Lösungen angewiesen.

Des Weiteren sind die Jobaussichten sehr gut, wenn du Programmieren kannst. Manche Firmen haben Probleme, Anwärter für ihre ausgeschriebenen Stellen zu finden. Dementsprechend rosig sind auch die Gehaltsaussichten für alle, die Programmieren lernen und im Anschluss daran den Weg in die Professionalität einschlagen.

Wie Programmieren lernen? – Diese Möglichkeiten gibt es

Ein naheliegender, aber auch beschwerlicher Weg für viele, die Programmieren lernen möchten, aber blutige Anfänger sind, ist der des Autodidakten. Heißt konkret: Du durchforstet das Internet im Allgemeinen sowie Blogs und Youtube im Besonderen nach Programmier-Anleitungen. Ergänzend dazu besorgst du dir Fachliteratur und eignest dir das Wissen um Codes, Algorithmen und Co. in Eigenregie an.

Der institutionelle Weg führt dich an eine Hochschule, die Informatik, Software Engineering oder ähnliche Studiengänge anbietet. Angefangen bei staatlichen Universitäten und FHs über private Bildungseinrichtungen bis hin zur Ausbildung zum staatlich geprüften Informatiker: Alle Wege führen nach Rom.

Schließlich besteht noch die Möglichkeit, in Online-Kursen Programmieren zu lernen oder sich für ein Fernstudium einzuschreiben. Der Vorteil liegt auf der Hand: Zum einen musst du nicht in eine andere Stadt ziehen. Die Kurse belegst du bequem neben Schule oder Job. Die Entscheidung, wann und wo du Programmieren lernst, steht dir frei. Zum anderen wirst du professionell Schritt für Schritt angeleitet und betreut.

Programmieren lernen von Anfang an

In vielen Bundesländern ist Informatik und damit das Erlernen von Programmiersprachen mittlerweile im Stundenplan vertreten. Schüler, die sich nach dem Abschluss für eine Ausbildung in der IT-Welt entscheiden, haben dadurch natürlich Vorteile. Du bist in deiner schulischen Laufbahn leider nicht in den Genuss von Lehrinhalten rund um Bits und Bytes gekommen? Kein Problem, Online-Kurse und Fernstudiengänge werben explizit damit, dass du dort keine Vorkenntnisse benötigst.

Wo kann ich online Programmieren lernen und welche Anbieter sind seriös? Wer diesbezüglich schon einmal die Suchmaschine seines Vertrauens bemüht hat, wird von unzähligen Offerten berichten können. Wir haben die Online-Kurse von Udemy, das Studienangebot der Fernschule ILS und das Fernstudien-Institut sgd genauer unter die Lupe genommen.

Udemy: Programmieren lernen für Anfänger

Wer sich zu Programmieren und Software-Entwickeln informiert, stößt früher oder später auf Udemy. Bei Udemy handelt es sich um eine Online-Lernplattform mit Sitz im sagenumwobenen Silicon Valley. Weltweit erfreuen sich die Online-Kurse von Udemy großer Beliebtheit. In Deutschland ist die Plattform ebenfalls vertreten und hat nach eigenen Angaben 130.000 Online-Videokurse im Angebot.

Die Kategorien, in denen die Online-Kurse zusammengefasst sind, reichen von Musik oder Marketing über Finanzen & Rechnungswesen bis hin zu IT & Software. Das Thema Programmierung ist bei Udemy sogar eine gesonderte Kategorie. Entsprechend vielfältig fallen die Wahloptionen für dich aus. Kurse für Einsteiger oder Fortgeschrittene, Kurse für Webentwicklung oder Spieleentwicklung, diverse Programmiersprachen wie Python, C++, Java oder C#: Udemy hat gefühlt zu jedem Programmier-Thema interessante Kurse auf Lager.

ILS: Ohne Abitur Programmieren lernen und Geld verdienen

ILS ist ein Akronym und steht für Institut für Lernsysteme. Das ILS ist mit 80.000 Kunden jährlich deutschlandweit der Branchenprimus. Ihm wurde mehrfach höchste Seriosität bescheinigt. Mehrere IT-bezogene Fernkurse stehen zur Verfügung, unter anderem:

  • Geprüfte/r Programierer/in – C++, C# oder Java
  • Geprüfte/r Android App Programmierer/in
  • Geprüfte/r Medieninformatiker/in
  • Geprüfte/r Augmented Reality Entwickler/in

Das ILS ist auch mehreren Gründen sehr empfehlenswert. Du erhältst für das erfolgreich abgeschlossene Fernstudium ein Zertifikat, das ILS wirbt mit einer Best-Preis-Garantie, du kannst das Angebot 4 Wochen lang gratis testen, häufig brauchst du keine bestimmten Vorkenntnisse und das Beste: Das ILS genießt in der Branche ein hohes Ansehen. Quereinsteiger ohne Universitätsabschluss sind gern gesehen, die Gehaltsaussichten rosig.

Anzeige: Hier bekommst du eine Übersicht über alle Programmier-Studiengänge beim ILS.

sgd: Fundiert und günstig Programmieren lernen

sgd steht für Studiengemeinschaft Darmstadt. Keine Sorge, du musst deinen Wohnsitz nicht nach Darmstadt verlegen. Die an der sgd angebotenen Studiengänge erwirbst du ebenfalls via Fernkurse. Ob du nun PHP-Programmierer werden oder die gängigen Programmiersprachen erlernen möchtest: Die individuelle Lernbetreuung, die praxisbezogenen Lerninhalte und die vielen Fördermöglichkeiten (beispielsweise bis zu 100% Förderung der Kursgebühren nach AZAV) sprechen ganz klar für die sgd.

Du möchtest erst einmal in einen Kurs reinschnuppern? Dann teste die sgd 4 Wochen kostenlos. So oder so: Die sgd hat nicht zuletzt wegen der alljährlichen TÜV SÜD Auszeichnung einen sehr guten Ruf.

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Programmieren lernen ohne Englisch und Mathe: Geht das?

In der Welt der Computer ist die Amtssprache Englisch. Deine Englischkenntnisse lassen jedoch zu Wünschen übrig? Es ist nicht unmöglich, ein sehr guter Programmierer ohne Englisch-Skills zu werden, doch es ist auf jeden Fall ein steiniger Weg. Insbesondere im Quellcode begegnen dir überall englische Begriffe. Daher wäre es irreführend etwas anderes zu behaupten als: Es ist eindeutig von Vorteil, zumindest über Englisch-Basics zu verfügen.

Je nach Bereich, auf den du dich spezialisierst, ist der Mathe-Anteil höher oder kleiner. Informatik und Mathematik sind in Teilen verwandt, gerade was die Logik betrifft. Deswegen gilt auch hier: Es ist kein absolutes Ausschlusskriterium, schlecht in Mathe zu sein, wenn du Programmieren lernen willst. Trotzdem kann es nicht schaden, wenigstens Mathe-Grundkenntnisse mitzubringen. Und was noch nicht ist, kann mit Fleiß ja noch werden.

Weitere Deals zu Computern und Co.

Programmieren macht auf einem hochwertigen Computer natürlich noch mehr Spaß. Die Kollegen von IMTEST haben Chromebooks getestet. Hier erfährst du Ergebnis des Chromebook-Test. Hast du dich für einen neuen Laptop entschieden, legst du dir noch die passende Tasche zu. Wir klären auf, was es beim Kauf der richtigen Laptoptaschen zu beachten gibt. Immer nur am Schreibtisch sitzen und lernen, das ist nicht gut für Körper und Geist. Bewegung tut gut. Allen technikbegeisterten Radlern erklären wir, worauf es bei einem Fahrradcomputer ankommt.

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