Ein eigener Garten soll grundlegend für den nötigen Ausgleich im Alltag sorgen. Doch leider bedeutet dieser meist auch Arbeit, denn die richtige Pflege deines grünen Rückzugortes bedarf viel Zeit und Aufmerksamkeit. Die dringend nötige Abhilfe schafft in diesem Fall ein Mähroboter. Im Vergleich zeigen wir dir gleich fünf Modelle, die deinem Rasen den perfekten Schnitt verpassen.

Mähroboter im Vergleich: Darauf kommt es an

Worauf kommt es bei einem Mähroboter überhaupt an? Im Vergleich zeigt sich, dass die vielen verschiedenen Modelle auf andere Stärken vertrauen, die je nach Anwendungsgebiet Vor- und Nachteile versprechen. Bei den smarten Gartenhelfern handelt es sich grundlegend um selbstständig agierende Rasenmäher. Sie sind in der Lage, mit der Hilfe von Sensoren, die ihnen Aufschluss über das jeweilige Terrain geben, eine Rasenfläche automatisch zurechtzustutzen. Sind sie erst einmal eingestellt, so erleichtern sie dir die mühselige Mäharbeit im Nu.

Dabei sind die Mähroboter im Vergleich zu einem klassischen Rasenmäher etwas anders bestückt. Ihre Klingen an der Unterseite sind scharf, denn sie schneiden das Gras, anstatt sie es nur abtrennen. Dabei bewegen sie sich auf zumeist zwei Rädern fort, die den meisten Bodenbedingungen trotzen sollen und werden von einem Elektromotor über die Wiese getrieben. Ist die zu mähende Grünfläche allerdings zu groß, kann es, je nach Motor, vorkommen, dass eine einzige Akkuladung gar nicht ausreicht. Ist dies der Fall, so machen sich die meisten Mähroboter eigenständig auf den Weg zur Ladestation.

Die Bedienung der meisten Mähroboter fällt dabei vergleichsweise leicht. In nur wenigen Minuten hast du deine elektronische Gartenhilfe perfekt eingerichtet. Du installierst die Ladestation und stellst im Menü des Geräts ein, welche Schnitthöhe dein Gras haben soll und in welchem Zeitraum es die Arbeit ausführen soll. Ist dies erst einmal getan, steckst du mit einem oft beigelieferten Begrenzungsdraht die zu mähende Fläche ab. So weiß der Mähroboter, wo er hindarf und wo nicht.

Vor- und Nachteile eines Mähroboters

Damit du dir nicht all zu lange überlegen musst, ob sich ein Mähroboter auch wirklich für dich lohnt, zeigen wir dir nachfolgend alle Vor- und Nachteile eines solchen in unserer Übersicht.

VorteileNachteile
massives Zeit- und Arbeitsersparnisvergleichsweise hoher Anschaffungspreis
geringer Aufwand zur Wartung nötighohes Risiko eines Diebstahls, wenn unbeaufsichtigt
geringe langfristige Kosten nicht für jede Grünfläche oder jeden Boden geeignet
entspannte Einrichtung, wenig technisches Know-How nötig
geringe Lautstärke macht das Mähen praktisch jederzeit möglich
Vor- und Nachteile eines Mähroboters.

Fünf lohnenswerteste Mähroboter im Vergleich

Nachfolgend stellen wir dir gleich fünf verschiedene Mähroboter vor, die sich im Vergleich sehen lassen können. Alle von ihnen haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, weswegen für nahezu jeden Interessenten etwas dabei sein dürfte. Interessant sind dabei vor allem Akkulaufzeit, Anschaffungspreis sowie Anwendungsgebiet. Bei dem Vergleich berufen wir uns auf die Angaben der Kollegen von Home&Smart, die erst kürzlich verschiedene Mähroboter getestet haben.

#1: Der Gardena Sileno minimo für kleine Gärten

Bist du stolzer Besitzer eines vergleichsweise kleinen Gartens, so ist der Mähroboter Sileno minimo von Gardena dein perfekter Begleiter. Du kannst ihn per Bluetooth mittels App aus über zehn Metern Entfernung steuern, bewältigt selbst stärkere Steigungen mühelos und hetzt sich unermüdlich über bis zu 250 Quadratmeter große Grünflächen – selbst, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. Kostenpunkt: ca. 570 Euro.

#2: Worx Landroid PLUS WR141E als Allrounder unter den Mährobotern

Wer einen wahren Alleskönner unter den Mährobotern im Vergleich sucht, der dürfte mit dem Worx Landroid PLUS WR11E gut bedient sein. Er mäht eine Fläche von bis zu 500 Quadratmetern mühelos, bezieht Informationen über das Wetter eigenständig und passt sich seiner Umgebung jederzeit perfekt an. Besonderes Schmankerl: Das optionale Zubehör, beispielsweise ein GPS oder ein Ultraschall-Sensor, macht den Worx Landroid sogar noch besser. Sein Preis liegt bei etwa 700 Euro.

#3: Worx Landroid M700 WR142E für bis zu 700 Quadratmeter große Grünflächen

Ebenso wie sein kleiner Bruder, den wir dir zuvor vorgestellt haben, bietet auch der M700 WR142E der Worx Landroid-Serie absolut fabelhafte Funktionen, wenn es um das perfekte Zuschneiden deiner Grün- und Rasenflächen geht. Der intelligente Kantenmähmodus erspart dir eine händische Nachbearbeitung, sein starker Akku verhilft ihm zu optimaler Mähleistung über eine Dauer von ganzen zwei Stunden. Für etwa 900 Euro bekommst du den Rasenroboter im Shop.

#4: Für bis zu 1.000 qm große Gärten: Das ist der Worx Landroid Plus WR147E.1

Besitzt du einen besonders großen Garten, der an die 1.000 Quadratmeter heranreicht, ist der Worx Landroid Plus WR147E.1 der richtige Mähroboter aus dem Vergleich. Auch er bietet Rasenkanten die Stirn und seine coolen Features wie einer besonders intuitiven Bedienung oder dem eigenständigen Schutz seiner Klingen bieten Vorteile, die man bei vergleichbaren Modellen vermisst. Dafür liegt sein Kostenpunkt auch mit etwa 1.000 Euro etwas höher.

#5: Sagt riesigen Rasenflächen den Kampf an – Husqvarna Automower 440 für bis zu 4.000 Quadratmeter

Für wirklich riesige Rasenflächen benötigt dein Mähroboter vergleichsweise viel Power. Diese liefert dir der Husqvarna Automower 440, der sogar bei einer stärkeren Steigung der zu mähenden Fläche nicht versagt. Per App bedienst du den arbeitsfreudigen Alltagshelfer ganz einfach, selbst bei höchster Leistung bleibt er angenehm leise. Durch seine verschiedenen Modi sind selbst Flächen mit höherem Gras kein Problem und dank seiner ausgefeilten Features passt er sich stets den Gegebenheiten des Grundstücks an. Einziger Haken: Der Husqvarna Automower kommt mit einem stolzen Preis von über 5.000 Euro daher.

Fazit: Für jeden Anwendungsbereich der richtige Mähroboter

Wie du siehst, ist es gar nicht einmal so leicht, den richtigen Mähroboter aus unserem Vergleich auszuwählen. Du solltest dir bei der Entscheidung auf jeden Fall überlegen, welche Art von Grundstück der Roboter bewältigen muss. Handelt es sich um eine gewaltige Grünfläche, so helfen dir die Modelle von Landroid oder Husqvarna, die für flächendeckende Mäharbeiten bis hin zu 4.000 Quadratmeter ausgelegt sind, eher weiter. Besitzt du einen eher kleineren Garten, so tut es sicherlich auch ein Modell der Gardena-Reihe. Weitere smarte Garten-Gadgets, die du dir gerade in den grüneren Jahreszeiten nicht entgehen lassen solltest, empfehlen wir dir ebenfalls.

Quellen: eigene Recherche, Homeandsmart

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