Im Juli 2015 hat Microsoft erstmals Windows 10 veröffentlicht. Als Nachfolger des Katastrophensystems Windows 8.1 brachte die Aktualisierung damals einige maßgebliche Vorteile mit sich. Mittlerweile hat der US-Konzern wieder ein neues Betriebssystem veröffentlicht, doch geht dessen Vorgänger deshalb noch längst nicht in Rente. Erst jüngst hat der Entwickler ein neues Windows 10-Update unter die Nutzer:innen gebracht.

Windows 10: Update sorgt für Probleme

Schon in der Vergangenheit haben Patches hin und wieder zu Fehlern geführt. Das kann passieren, weil im Teststadium nur selten sämtliche Eventualitäten abgedeckt werden können. Ein Problem tritt bei Windows 10-Updates allerdings häufiger auf: (Netzwerk-)Drucker werden unbenutzbar. Auch der Patch KB5006670 verschont Nutzer:innen nicht von diesem Übel.

Im Forum der Webseite BleepingComputer klagen sie über Fehlermeldungen wie „0x00000709“ oder „Element not found“. Diese würden auftauchen, sobald man einen Druckauftrag starte. Im entsprechenden Thread nehmen sich Windows-Administrator:innen den Sorgen der Nutzer:innen an und halten sogleich eine Lösung parat. Ihnen zufolge musst du die Installation des Patches lediglich rückgängig machen.

Patch für höhere Sicherheit und Qualität

Anstelle von Fehlermeldungen sollte das Windows 10-Update KB5006670 eigentlich wichtige Verbesserungen liefern. So behebt es mitunter ein Problem, „durch das verhindert wird, dass einige Anwendungen wie Microsoft Office und Adobe Reader geöffnet werden oder nicht mehr reagieren“. Microsoft zufolge trete es bei Geräten auf, „die der Microsoft Exploit Protectionfor Export Address Filtering (EAF) unterliegen“.

Will heißen: Der Patch liefert zwar eine nützliche, aber keine dringend notwendige Verbesserung. Deinstallierst du die Aktualisierung erlebt dein Rechner also keinen nennenswerten Verlust. Um einen tatsächlichen Qualitätssprung zu machen, solltest du deinen Rechner auf Windows 11 (hier im Test) upgraden.

Kommt es beim Windows 10-Update auf die Nachfolgerversion zu einem Fehler? Dann kann es sein, dass du zunächst TPM 2.0 aktivieren musst.

Quellen: BleepingComputer; Microsoft; eigene Recherche

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