Mit der dritten Blockchain-Fork hätte die Blockgröße der Kryptowährung auf mindestens zwei Megabyte erhöht werden sollen. Damit wollte man das Skalierungsproblem von Bitcoin in den Griff bekommen. Denn durch den Boom der Kryptowährung in den vergangenen Monaten sind Transaktionen langsam, energieaufwendig und teuer geworden.

Abbruch zum Schutze der Bitcoin-Community

Einflussreiche Entwickler haben nun die Blockchain-Fork abgesagt. Sie befürchten, dass die Community eine weitere Aufspaltung nicht mittragen könnte. Außerdem bestehe die Gefahr, dass durch das Senken von Transaktionsgebühren die Kryptowährung zur reinen Spekulationswährung verkommen könnte, was der ursprünglichen Idee widersprechen würde. „Obwohl wir glauben, dass es eine größere Blockgröße braucht, gibt es etwas, an das wir noch stärker glauben: Die Community zusammenzuhalten“, schreiben die Entwickler.

Kurzzeitig ist der Bitcoin-Kurse auf rund 7800 US-Dollar in die Höhe geschossen, pendelte sich aber gleich darauf wieder auf rund 7300 Dollar ein. Alt-Coins wie NEO, Monero oder IOTA haben stark von der Fork-Abbruch profitiert.

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