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Facebook vereinfacht die Privatsphäreeinstellungen

Neue Einstellungsmöglichkeiten rund um die Themen Datenschutz und Privatsphäre sollen Facebook wohl dabei helfen, verlorengegangenes Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen.
Neue Einstellungsmöglichkeiten rund um die Themen Datenschutz und Privatsphäre sollen Facebook wohl dabei helfen, verlorengegangenes Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen.
Foto: MLADEN ANTONOV/AFP/Getty Images
Nach dem Skandal um die Nutzung von Facebook-Nutzerdaten hat das Unternehmen nun praktische Konsequenzen ergriffen. Der Konzern kündigte an, die Website hinsichtlich der Privatsphäreeinstellungen nutzerfreundlicher gestalten zu wollen.

Das soziale Netzwerk habe die Einstellungen rund um die Privatsphäre seine Nutzer zugänglicher und übersichtlicher gestaltet, wie "The Next Web" berichtet. Einstellungen, die zuvor auf mehreren Ebenen verteilt gewesen seien, könnten nun über eine Seite erreicht werden.

Über diese Änderungen hinaus, finden Nutzer nun ein sogenanntes "Shortcut-Menü", in dem die am häufigsten genutzten Einstellungen rund um die Themen Privatsphäre und Datenschutz zu finden sind. Nutzern, die ihre bei Facebook gespeicherten Daten einsehen und herunterladen wollen, stellt das Netzwerk ab sofort ein Tool dafür bereit.

Facebook will offener sein

Man halte es für sinnvoll den Nutzern nicht nur zu erklären, welche Daten man von Ihnen habe, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu geben, diese Daten selbst einzusehen und über diese zu bestimmen, sagt Erin Egan, die bei dem Zuckerberg-Konzern für Privatsphäre-Angelegenheiten zuständig ist. Man wolle es Nutzern mit diesem Schritt auch einfacher machen, die gesammelten Daten herunterzuladen.

Die geladenen Daten könnten dann auch genutzt werden, um sie zu einem anderen Dienst zu kopieren. Wechselfreudige Facebook-User müssten also nicht sämtliche Daten wie Geburtstage und Termine manuell übertragen.

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Neue Offenheit auf Grund des Datenskandals

Das diese neue Offenheit seitens Facebook nicht ohne Hintergedanken kommt, scheint klar. Das Netzwerk, das bereits in der Vergangenheit wegen seines laxen Umgangs mit den Daten der Nutzer in die Kritik geriet, sieht sich aktuell einem Skandal ausgesetzt, der weite Kreise zieht. Gründer und CEO Mark Zuckerberg versucht daher alles, den Schaden am Image seines Unternehmen einzugrenzen.

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