Digital Life 

Am 16. Oktober könnten tausende Webseiten ihr Ende finden

Google Chrome 70 könnte das Ende zahlreicher Internetauftritte bedeuten.
Google Chrome 70 könnte das Ende zahlreicher Internetauftritte bedeuten.
Foto: imago/imagebroker
Diverse Seiten im Internet sind ab Mitte des Monats möglicherweise nicht mehr aufrufbar. Tatsächlich hätten sie ihr Schicksal aber verhindern können.

Wenn ihr am 16. Oktober online geht, könnte einiges anders sein als zuvor. Tausende Webseiten stehen nämlich ab diesem Tag womöglich nicht mehr zur Verfügung. Schuld sind sie allerdings selbst.

Google Chrome 70 löscht Webseiten aus

Der besagte Tag markiert den Launch von Googles nächster Browser-Version Chrome 70. Webseiten, die bis dahin weiter alte Sicherheitszertifikate nutzen, könnten nach dem Update nicht mehr erreichbar sein. Einzig eine Sicherheitswarnung wird für den User beim Aufrufen der Seite noch sichtbar.

Google Chrome 70 löscht Webseiten aus

Wenn ihr am 16. Oktober online geht, könnte einiges anders sein als zuvor. Tausende Webseiten stehen nämlich ab diesem Tag womöglich nicht mehr zur Verfügung. Schuld sind sie allerdings selbst.
Google Chrome 70 löscht Webseiten aus

Hintergrund ist ein Disput zwischen Google und Symantec bezüglich der Sicherheitszertifizierungen, die von dem Unternehmen ausgestellt wurden. Google fand vor über einem Jahr heraus, dass diese von Symantec unsachgemäß herausgegeben wurden und kündigte an, die betroffenen Chargen an Zertifikaten nicht mehr unterstützen zu wollen.

Im Detail bedeutet das, dass alle Zertifizierungen, die Symantec vor Juni 2016 vertrieben hat, von Google Chrome 70 nicht mehr als vertrauenswürdig eingestuft werden.

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Selbst offizielle Regierungsseiten betroffen

Obwohl den Webentwicklern Digital Trends zufolge über ein Jahr Zeit geblieben war, entsprechende Anpassungen vorzunehmen, sind gegenwärtig mehr als Tausend Webseiten gefährdet, durch Chrome 70 ihr Ende zu finden. Dazu zählen selbst einige angesehene Regierungsseiten aus Indien und Tel Aviv.

Laut TechCrunch müssen sich übrigens auch Webseitenbetreiber fürchten, die ihre Zertifikate vor Juni 2016 von Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust oder RapidSSL bezogen haben.

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