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WLAN schlecht? 3 Dinge in deiner Wohnung können überraschend Schuld sein

Ist das Internetsignal ungewöhnlich schlecht, muss das nicht am Gerät liegen. Tatsächlich gibt es in deiner Wohnung verschiedene Störfaktoren, an die viele gar nicht denken.

Frau verärgert am Laptop
Ist das WLAN gestört, kann das unerwartete Gründe haben. © contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Nutzer*innen haben oft das Problem, dass ihr WLAN gestört ist. Das betrifft entweder einzelnen Räumlichkeiten oder sogar den gesamten Wohnraum. Sind offensichtliche Fehlerquellen wie Router und Provider auszuschließen, stellt sich die Frage nach der tatsächlichen Ursache. Dazu brauchst du dich womöglich nur in deinen eigenen vier Wänden umschauen.

WLAN gestört? Achte auf 3 Details in deiner Wohnung

Es kann eine ganze Reihe verschiedener Gründe für eine WLAN-Störung geben, zum Beispiel wenn du mit dem WLAN verbunden bist, aber kein Internet hast. Nicht immer jedoch findet sich der Störenfried so leicht. Aber: Bevor du zum Telefon greifst und die Kundenhotline deines Anbieters kontaktierst, gehe in deinem Zuhause auf die Suche.

Denn – und das wissen viele gar nicht – schon Wände und Decken können dafür sorgen, dass dein WLAN gestört wird. Das liegt an ihrer Beschaffenheit und den Komponenten, die sie womöglich enthalten. Dazu kommen weitere Dinge, die dein Internetsignal überraschend negativ beeinflussen.

Eine WLAN-Störung kann durch 3 Faktoren auftreten

  • Bauliche Störfaktoren
  • Elektronische Störfaktoren
  • WLAN-Router-Standort

Bauliche Störfaktoren: Die Baustruktur beeinträchtigt durch verschiedene Objekte die Signalstärke. Sind Wände sehr massiv oder enthalten Wasserleitungen, kann sie das WLAN nur schlecht durchdringen. Wie unter anderem t-online berichtet, liegen WLAN und Wasser beispielsweise auf der gleichen Wellenlänge. Die Flüssigkeit absorbiert also die Wellen des WLAN, bevor es dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Nicht verwunderlich ist es deshalb, dass auch Fußbodenheizungen, Pflanzen und wasserhaltige Baustoffe wie Beton oder Ziegel zu einer WLAN-Störung beitragen können.

Elektronische Störfaktoren: Die Wellen anderer elektrischer Geräte stellen ebenfalls ein Problem dar. Sondern diese zusätzlich eigene Strahlung aus, stört dies das WLAN extrem. Dazu zählen zum Beispiel Bluetooth-Geräte, Mikrowellen, Spielekonsolen oder per Funk verbundene Elektronik, wie Lautsprecher.

Da WLAN-Netzwerke und die genannten Geräte meistens auf den gleichen Frequenzen übertragen (2,4 Gigahertz und 5 Gigahertz), führt das Teilen dieser zur gegenseitigen Verringerung der Leistung.

WLAN-Router-Standort: Zu guter Letzt ist der Standort deines Routers ausschlaggebend. Wie und wo du das Gerät aufstellst, kann einen großen Unterschied machen und darüber entscheiden, ob dein WLAN gestört ist.

Optimiere den WLAN-Router und damit Signal

Gleich drei Dinge lassen sich als Ursache für eine WLAN-Störung identifizieren. Findest du entsprechende Bedingungen in deiner Wohnung vor, kannst du zumindest selbst aktiv werden. Hat auch das nichts gebracht, kontaktiere deinen Provider.

Ansonsten lohnt es sich vielleicht, bis 2023 zu warten. Dann bringt TP Link neue Router auf den Markt, die mit einem völlig neuen Standard funktionieren und mehr können als derzeitige Modelle.

Quellen: t-online, eigene Recherche

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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