Raspberry Pi ist ein Mini-Rechner für Technik-Enthusiasten. Eigentlich war das Gerät dafür gedacht, kleineren Kindern das Programmieren nahe zu bringen, doch der Raum für Innovationen und die Modularität, die ein Raspberry Pi mit sich bringt, gefiel auch Erwachsenen so gut, dass der kleine PC Marke Eigenbau heute in der Breite der Gesellschaft zu finden ist. Für alle, die nach dem Kauf nicht weiter wissen: So kannst du deinen Raspberry Pi einrichten.

Raspberry Pi einrichten – Das ist der Weg zum Technik-Himmel

Das Standardbetriebssystem für einen Raspberry Pi ist Raspbian. Um das Raspberry Pi damit einzurichten, wird es von einer SD-Karte gebootet. Möglich ist dies von einem Linux oder einem Windows-PC.

1. Zubehör checken

Ein Raspberry Pi ist im Normalfall nicht viel mehr, als der Prozessor mit ein paar Anschlüssen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren, sollte beim Einrichten eines Raspberry Pi darauf geachtet werden, adäquates Zubehör bereit zu stellen. Neben Monitor, Tastatur und Maus, gehört dazu ein passendes Gehäuse und ein gutes Netzteil. Aber auch eine SD-Karte mit mindestens acht Gigabyte Speicherkapazität sollte für den Installationsprozess zugegen sein.

2. Raspbian mit einem Windows-Rechner auf eine SD-Karte schreiben

Das Betriebsystem Raspbian findest du hier. Zusätzlich benötigst du das Programm Win32 Disk Imager, um Raspbian auf eine SD-Karte zu bekommen. Nach der Installationnkann man dieses mit dem Win32-Imager entpacken und das Image von Raspbian auf die SD-Karte schreiben. Ganz wichtig hierbei ist es, darauf zu achten, das richtige Laufwerk auszuwählen. Nur dann kann gewährleistet werden, dass keine wichtigen Daten ausversehen überschrieben werden.

3 Raspbian mit einem Linux auf eine SD-Karte schreiben

Um einen Raspberry Pi mit einem Linux einzurichten, wird das Programm „dd“ benötigt. Dieses dient dazu, Raspbian auf eine SD-Karte zu spielen. „dd“ wird über ein Terminal geöffnet. Anschließend wechselt man mit dem Befehl „cd Downloads/“ in das Verzeichnis, in welchem sich das Raspbian-Image befindet.

Dieses wird dann mit dem Befehl „unzip 2016-05-27-raspbian-jessie.zip“ entpackt, wobei der Dateiname je nach Raspbian-Version variieren kann. Auch hierbei bitte unbedingt darauf achten, die richtige Gerätedatei zu verwenden.

4. Raspberry Pi einrichten mit einem Windows-PC

Nun kann das Zubehör des Raspberry Pi angeschlossen werden und die SD-Karte mit Raspbian eingeführt werden. Um die Anfangseinstellungen zu bestimmen, muss raspi-config geöffnet werden, das Konfigurations-Programm von Raspbian. Dies geschieht, indem man in der Kommandozeile das Kommando „sudo raspi-config“ eingibt. Dort können dann Änderungen wie Passwort, Lokalisierung oder Hostname vorgenommen und der Raspberry Pi abschließend eingerichtet werden.

Fazit: Einen Raspberry Pi einzurichten ist gar nicht so schwer

Um einen Raspberry Pi einzurichten braucht es folglich nicht viel. Ist das richtige Zubehör vorhanden, dauert der Prozess nur wenige Minuten, bis sich eine schier grenzenlose Welt voller Tüfteleien eröffnet.

Wusstest du, dass du einen Raspberry Pi auch mit Android bespielen kannst? Wenn das alles nichts für dich ist, findest du hier drei Alternativen zum Raspberry Pi.

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