Zoom-Videokonferenzen sind momentan beliebter denn je. Während der Coronavirus-Krise sind nicht-virtuelle Meetings nämlich untersagt. Doch Experten befürchten, dass die Plattform enorme Sicherheitslücken aufweist. Mehrere US-amerikanische Schulen verbieten die Benutzung von Zoom jetzt gänzlich. Doch Unternehmen lassen eine Benutzung der Plattform nicht mehr zu. Deswegen nutzen Unternehmen wie SpaceX und NASA kein Zoom mehr.

Zoom-Videokonferenzen gefährden deine Sicherheit

Sicherheitsexperten von Citizen Lab haben herausgefunden, dass die Durchführung von Zoom-Videokonferenzen deine Privatsphäre missachten kann. Die Forscher entdeckten nämlich, dass die Video-Anrufe über einen Server in China geleitet wurden, auch dann, wenn sich keiner der Teilnehmer in China befand. Nun könnte man natürlich damit argumentieren, dass Zoom für Videokonferenzen Verschlüsselungstechniken anwendet.

Allerdings wurden auch die Verschlüsselungskeys nach China geschickt. Theoretisch könnte man aus China also die Gespräche der Zoom-Videokonferenzen einsehen. Das ist aber noch nicht alles: Wie der Standard berichtet, fand Citizen Lab heraus, dass drei Tochterunternehmen in China hatte. Zoom sei deswegen eine US-amerikanische Firma mit „chinesischem Herzen“.

NASA und SpaceX haben Zoom-Verbot

Deswegen dürfen auch die Mitarbeiter der NASA und von Elon Musks Unternehmen SpaceX Zoom nicht mehr nutzen. Das Unternehmen Zoom beteuert allerdings, dass die Umleitung nach China versehentlich passiert wäre. Nur in seltenen Fällen würden Zoom-Videokonferenzen über eine andere Region abgehandelt.

Auch Hacker können auf deine Zoom-Videokonferenzen zugreifen. Ist dir die Benutzung von Zoom zu halten, kannst du auch diese Video-Chat-App ausprobieren.

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