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Diverse Schulen warnen: Die Blue Whale-Challenge ist zurück

Die makabere Blue Whale-Challenge scheint sich abermals zurück ins Leben zu drängen.
Die makabere Blue Whale-Challenge scheint sich abermals zurück ins Leben zu drängen.
Foto: iStock.com/MarioGuti
Die berüchtigte Blue Whale-Challenge scheint abermals ihr Unwesen zu treiben. Erste Schulen geben daher bereits Warnungen an die Eltern raus.

Bei der Blue Whale-Challenge (oder Blue Whale-Game) handelt es sich um ein Phänomen, dass erstmals Ende 2016 Aufmerksamkeit auf sich zog. Zunächst sorgte der gefährliche Trend in Russland für Schlagzeilen, später schwappte er auch in den europäischen Raum über. Im Rahmen der Challenge werden die Teilnehmer binnen 50 Tagen mit immer neuen Aufgaben herausgefordert – am Ende steht der Selbstmord.

Blue Whale-Challenge: Schulen geben Warnung raus

Was viele zunächst für einen makaberen Scherz hielten, wurde bittere Realität, als sich die ersten Medienberichte zu häufen begannen. In Russland, Bangladesch, Indien, Italien und sogar in Deutschland kam es zu Zwischenfällen, die sich auf die Blue Whale-Challenge zurückführen ließen. Auf Plattformen wie 4chan tauchten zudem verstörende Videos auf, die Teilnehmer beim Ausüben der gräulichen Aufgaben zeigten.

Lange Zeit waren die Berichte rund um den "Wettstreit" verstummt. Nun aber scheint er zurückgekehrt zu sein: Der Alarm wurde ausgelöst, nachdem eine Reihe von Schulen in Großbritannien darüber informiert wurde, dass einige Schüler in einer Nachricht zur Teilnahme an der Blue Whale-Challenge aufgefordert worden seien.

Folgen und Zweifel

Sollte sich ein Teilnehmer weigern, die gestellten Aufgaben zu erfüllen, wird er gedoxt. Das bedeutet, dass private Informationen wie Browser-Verläufe, kompromittierende Bilder oder Ähnliches über die betreffende Person im Internet verbreitet werden. Wenngleich in der Vergangenheit immer wieder Zweifel rund um die Blue Whale-Challenge aufkamen, scheinen die Beweise in Form von durch Taten gefolgte Ankündigungen, Videos, Foren und Social Media-Gruppen erdrückend.

Umso wichtiger ist es also, sich im Fall eines Verdachts an die zuständigen Behörden zu wenden. Auch entsprechende Meldungen bei Sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook können dabei Helfen, die Blue Whale-Challenge abermals einzustampfen.

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