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Bitcoin: Ein Tipp soll Altersvorsorgen sichern

Eine Politikerin empfiehlt Bitcoin als Altersvorsorge
Eine Politikerin empfiehlt Bitcoin als Altersvorsorge
Foto: Getty Images/AlexSava
Artikel von: Philipp Rall
Den Bitcoin sieht die US-Senatorin Cynthia Lummis auf lange Sicht als starke Wertanlage. Der US-Dollar eigne sich für eine Altersvorsorge weniger.

Eine Rente, von der es sich leben lässt, ist für viele das A und O. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Wer mit seiner Altersvorsorge wirklich auf der sicheren Seite stehen will, muss gut planen, vor allem aber unnötige Risiken vermeiden. Mit diversifizierten Investitionen, auch in Kryptowährungen wie Bitcoin, soll das funktionieren.

Krypto-Wallets - Wofür braucht man sie?
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Der Bitcoin...

... ist ein Zahlungssystem, das eine gleichnamige Einheit zur Erfassung von Transaktionen verwendet. Dabei werden Verschlüsselungen verwendet, um die Funktion und den Schutz des Systems zu gewährleisten, doch sind alle Informationen über Transaktionen zwischen den verwendeten Adressen öffentlich zugänglich.

Bitcoin als Altersvorsorge? Politikerin schwört drauf

Kryptowährungen wie der Bitcoin sind höchst volatil. Das bedeutet, dass sie durch ihre teils massiven Kursschwankungen eine hohe Flüchtigkeit mit sich bringen. Auf den ersten Blick scheinen sie sich damit nicht wirklich für eine verlässliche Altersvorsorge zu eignen. Die US-Senatorin Cynthia Lummis scheint sich ebendessen aber sicher.

Sie mache sich Sorgen darüber, "dass alle unsere Ruhestandsgelder auf dem US-Dollar basieren", erklärt sie im Interview mit CNBC. Ihrer Auffassung nach sollten die Assets diversifizierter und vielfältiger sein, statt alles auf eine Karte zu setzen. Lummis geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "Ich denke, eine der stärksten Wertanlagen auf lange Sicht ist Bitcoin."

Aus diesem Grund wolle sie auch die US-Bevölkerung dazu ermutigen, den Bitcoin für ihren Lebensabend zu nutzen. Ihr Hauptargument fußt dabei auf der in ihren Augen unvermeidbaren Inflation der kommenden Zeit. "Ich will nicht, dass jeder sein ganzes Geld in Bitcoin steckt, genauso wie ich nicht will, dass jeder sein Geld in Dollar steckt und es unter die Matratze legt. Ich mag Diversifikation", so Lummis.

Durchwachsene Meinungen

Was die Aussagen Lummis' angeht, dürften sich die Meinungen scheiden. Grund dafür wäre etwa die starke Volatilität der Kryptowährung. Da die Politikerin jedoch gleichzeitig Diversifikation und Vielfalt im Portfolio fordert, ließe sich zumindest dieses Risiko beschränken.

Wenn sich der Coin nun aber für die Altersvorsorge eignete, wofür dann noch? Dem Finanzmathematiker Nassim Taleb zufolge geht der praktische Bitcoin-Wert gen Null. Monetär gesehen dürfte der Bitcoin-Preis aber in den kommenden Wochen einen wesentlichen Wandel durchmachen.

Quelle: CNBC

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