Noch vor Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und anderen bekannten Kryptowährungen ist Iota wohl jene mit dem größten Potenzial. Sie lässt sich weder durch Vermögen noch durch Rechenleistung manipulieren. Doch was ist Iota eigentlich genau?

Was ist Iota?

Das IOTA-Protokoll ist eine Open-Source-Technologie, die den sicheren Austausch von Informationen und Werten im Internet der Dinge (IoT) ermöglichen soll. Dabei basiert das Protokoll aber nicht wie das vergleichbarer Token auf einer traditionellen Blockchain, sondern auf einer proprietären Architektur, dem „Tangle“ (dt.: „Gewirr“).

Vorweg: Begriffe wie DLT, PoW und PoS erklären wir in unserem Artikel zur Blockchain.

Blockchain vs. Tangle

Wie bei der Blockchain handelt es sich auch beim Tangle um eine sogenannte Distributed-Ledger-Technik (DLT). Der Name selbst beschreibt im Grunde schon die Eigenart des Tangle. Anders als die Blockchain tritt es nämlich nicht als eine Kette auf, sondern vielmehr als eine Art chaotisches Netzwerk.

Der klare Vorteil des Netzwerks liegt darin, dass sämtliche Iota-Transaktionen parallel zueinander ablaufen können. Das bedeutet, dass ein Tangle weder auf einen herkömmlichen Proof of Work (PoW) noch auf einen Proof of Stake (PoS) angewiesen ist.

Stattdessen muss jedes Mitglied des Iota-Netzwerks zwei vorherige Transaktionen bestätigen, um seine eigene durchzuführen. Vor Mikrozahlungen ist das Tangle ebenfalls interessant, da beliebig viele Transaktionen abgewickelt werden können, ohne dass dabei Gebühren anfallen.

Ist Iota eine Kryptowährung?

Ja, aber mit klaren Vorteilen. An und für sich ist Iota zwar eine Kryptowährung, unterscheidet sich aber in vielfältiger Hinsicht von anderen. So handelt es sich dabei um ein Crypto Asset der dritten Generation. Damit stellt es ein eigenes IoT dar und bringt neben seinem Dasein als Kryptowährung eine Vielzahl weiterer Vorteile mit sich.

Um die Speichereffizienz und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, wird in regelmäßigen Abständen ein Schnappschuss des Iota-Tangles erstellt. Dieser gilt dann wiederum als neuer Ausgangspunkt für die darauffolgende Momentaufnahme.

Abseits der ausbleibenden Notwendigkeit von Minern gibt es bei Iota auch keinen fortlaufenden Geldschöpfungsprozess. Das bedeutet, dass die anfangs festgelegte Höchstmenge von 2,7 Milliarden Token nicht teil- oder erweiterbar ist. In der Regel wird die Kryptowährung an Börsen in Form von Mega-Iota (MIOTA) gehandelt. Ein MIOTA entspricht dabei einer Million Iota.

Quelle: IOTA Foundation

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