Wenngleich Amazon immer wieder gegen Betrüger:innen auf der eigenen Plattform vorgeht, bedeutet das nicht, dass nicht andere den Namen des Unternehmens für ihre Maschen missbrauchen können. So kannst du auch in deinem eigenen E-Mail-Postfach auf entsprechende Fallen stoßen. Gegen Amazon-Phishing hilft unter anderem der Online-Versandhändler selbst.

Amazon-Phishing: Neue Mail macht die Runde

Eine der häufigsten Varianten des Amazon-Phishing sind gefälschte Benachrichtigungen im Namen von Amazon über verdächtige Aktivitäten oder nicht autorisierte Transaktionen von Ihrem Konto. Dabei versuchen Betrüger:innen, dir Angst einzujagen, damit du denkst, dein Konto sei kompromittiert worden.

Davor warnten am Mittwoch auch die Expert:innen der Verbraucherzentrale und zeigte, wie die derzeit kursierende Mail aussieht:

„Sehr geehrter Kunde.

Wir haben Ihre Bestellung und Ihr Konto gesperrt, weil wir ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt haben. Sie können uns helfen, Ihr Konto zu entsperren, indem Sie sich bei Ihrem Konto anmelden und den Anweisungen folgen.

Bitte beachten Sie, dass Sie erst dann auf Ihr Konto zugreifen oder es verwenden oder Bestellungen bei uns aufgeben können, wenn wir Ihre Daten bestätigen.

Gruß

Amazon Services“

Wie du dich schützen kannst

Tatsächlich ist der Schutz vor Amazon-Phishing relativ simpel. Die Devise: Klick auf keinen in der E-Mail enthaltenen Link oder Button. Willst du prüfen, ob dein Konto tatsächlich gesperrt wurde, kannst du ganz einfach einen neuen Tab öffnen und dich dort versuchen anzumelden.

Auch Amazon selbst stellt seinen Kund:innen Hilfe zur verfügung. Auf den entsprechenden Hilfeseiten kannst du mitunter „Verdächtige Nachrichten melden“, die dich via E-Mail, SMS oder sogar Anruf erreicht haben. Auf diese Weise will das Unternehmen sicherstellen, dass du seine Plattform künftig noch sicherer nutzen kannst.

Übrigens: Schon im Mai warnten Expert:innen vor Amazon-Phishing.

Quelle: Verbraucherzentrale, Amazon

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