Bitcoin und Ethereum haben es in den Mainstream geschafft. Doch taugen sie wirklich als digitales Gold und Silber? Das zumindest hält Marion Laboure, Analystin bei Deutsche Bank Research, für möglich.

Bitcoin: Am Anfang gab es Pizza

In einem Video spricht sie darüber, dass mit der ersten Bitcoin-Zahlung überhaupt zwei Pizzen gekauft wurden. Mittlerweile habe sich vieles geändert. Salvador hat die Kryptowährung mittlerweile akzeptiert. „Allerdings bin ich nicht davon überzeugt, dass sich Bitcoin als Zahlungsmittel durchsetzen wird“, erklärt Laboure.

Vielmehr könne sich die Kryptowährung als digitales Gold etablieren. „Die Menge an Bitcoin ist begrenzt. Die maximale Anzahl, die es jemals geben wird, liegt bei 21 Millionen. Etwa 89 Prozent des Gesamtangebots an Bitcoin ist im Umlauf“, sagt die Analystin der Deutschen Bank. Nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage könne sich die Anlage als Wertspeicher lohnen. Zudem hätten die Menschen im Verlauf der Geschichte ihr Geld gerne in andere Assets als beispielsweise Fiatgeld angelegt.

Deutsche Bank-Analystin: Ether als digitales Silber

„Ich kann mir deshalb vorstellen, dass Bitcoin als eine Art digitales Gold hierbleibt“, sagt sie. Und dann könnte man Ethereum im Umkehrschluss als digitales Silber ansehen. Allerdings ist die Marktkapitalisierung des Bitcoins viel größer als die von Ether. Dafür kann Ether mit Smart Contracts, Defi oder NFT aufwarten und in Bälde auch mit Proof of Stake.

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Quellen: Deutsche Bank, eigene Recherche

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