Sprechen wir von Cookies, sind keine Kekse gemeint, sondern Textinformationen in deinem Browser. Es gibt etliche verschiedene mit unterschiedlichen Funktionen, dennoch sind alle ähnlich. Einige von ihnen sind auch gar nicht gut, weshalb ein gewisses Basiswissen darüber wichtig ist.

Was sind Cookies? Die Grundlagen

Cookies dienten ursprünglich dazu, das Nutzen des Internets zu vereinfachen. Unter ihnen kannst du dir winzige Datenschnipsel vorstellen, die sich eine gewisse Information merken. So wird beispielsweise ermöglicht, dass du auf Internetseiten schon automatisch angemeldet wirst, ohne deine Zugangsdaten einzugeben. Gäbe es sie nicht, wäre das Surfen im Netz also auch oft unbequemer und langsamer.

Doch wie alles im Leben entwickelten sich auch Cookies weiter, sodass Firmen sie jetzt ebenso für sich nutzen. Sie sind für alle mit eigener Webseite interessant, da sie unter anderem erkennen, ob du zum ersten Mal die Seite besuchst oder das regelmäßig tust. Mit Hilfe vieler verschiedener Cookies wird zudem analysiert, wie lange du auf welcher Seite warst und welche Themen dich angesprochen haben. So kann die Firma gegebenenfalls ihre Webseite optimieren, aber auch personalisierte Werbung schalten.

Wichtig ist, dass sich der Cookie einer Webseite immer nur dein Verhalten auf dieser einen Seite merkt. Shoppst du beispielsweise auf ASOS, wird gespeichert, welche Kleidungsstücke dich ansprechen. Willst du anschließend mit PayPal bezahlen und wirst zu deren Webseite weitergeleitet, erhält ASOS deine Informationen zum Besuch dort nicht. PayPal fragt dich selbst, ob du sie akzeptieren oder ablehnen willst.

Deshalb sind die Einstellungen wichtig

Da die vielen Daten der Nutzer:innen für Firmen sehr wertvoll sind, versuchen sie alles, damit ihre Cookies auch akzeptiert werden. Vollständig abgelehnt werden können sie sowieso nicht, da einige von ihnen technisch notwendig sind.

Insgesamt gibt es drei Arten von Cookies. „Session Management Cookies“ dienen dazu, dass die Webseite deinen Browser wiedererkennt und du so automatisch angemeldet wirst oder dein Warenkorb von vor acht Wochen noch da ist. Sogenannte „Personalisierungs-Cookies“ merken sich die Einstellungen, die du auf der Webseite hinterlegt hast, wie deine Kleidergröße.

In Acht nehmen solltest du dich allerdings vor der dritten Art, den „Tracking-Cookies“. Siehst du eine bestimmte Werbeanzeige immer wieder, liegt das an ihnen, da sie oft von externen Anbietern sind. Somit können sie dich und dein gesamtes Nutzerverhalten auf sämtlichen Seiten verfolgen und analysieren. Auch wenn du auf Buttons von Facebook oder anderen Social-Media-Plattformen stößt und diese anklickst, stecken meist Tracking-Cookies dahinter.

Fazit: Ablehnen und Drittanbieter-Cookies blockieren

Tatsächlich kannst du in den Einstellungen deines Browsers, beispielsweise Chrome, die Cookies von Drittanbietern blockieren. Außerdem solltest du dir die Zeit nehmen, Cookies abzulehnen, damit deine Daten geschützt sind. Hast du ein Android-Handy, solltest du dich vor allem vor Google schützen. Fragst du dich, wer alles Zugang zu deinen Daten hat, werfe einen Blick auf Google Drive.

Quellen: So Many Tabs, Onlinemarketing-Praxis

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