Weil Kriminelle QR-Codes ausnutzen können und das auch machen, solltest du unbedingt acht Dinge beachten, wenn du sie nutzt. Die US-Strafverfolgungsbehörde gibt Tipps für einen sorgsamen Umgang.

Was ist ein QR-Code?
QR-Code steht für „Quick Response Code“. Auf Deutsch wäre das sowas wie „Schnellantwortcode“. Es handelt sich um einen zweidimensionalen Barcode, der sowohl von oben nach unten als auch von rechts nach links gelesen werden kann. Daher können dort so viele Informationen gespeichert werden, die von deinem Smartphone gelesen werden können.

QR-Codes: 8 Tipps

QR-Codes können nicht nur manipuliert werden, um dir zu schaden, sie können auch mit einer betrügerischen Absicht erstellt worden sein. Davor warnt das FBI. Kriminelle können etwa Anmeldedaten oder sensible Finanzinformationen stehlen. Auch ist es theoretisch möglich, dass QR-Codes es ermöglichen, dass Schadsoftware auf deinem Handy installiert wird.

Um dich zu schützen, gibt das FBI folgende Tipps:

  1. Prüfe beim Scannen eines QR-Codes, ob sich tatsächlich die Webseite öffnet. die du erwartet hast. Achte auch darauf, ob sie authentisch ist: Die Adresse muss richtig sein und darf keine Tippfehler oder falsche Buchstaben enthalten.
  2. Sei besonders kritisch, wenn eine Seite über einen QR-Code aufgerufen werden muss, die folgende Dinge betreffen:
    • Eingabe von Log-in-Daten
    • Eingabe von persönlichen Informationen oder Daten
    • Eingabe, die Geld- und Finanzgeschäfte betreffen
  3. Ist ein QR-Code in gedruckter Form vorhanden, dann vergewissere dich, dass der ursprüngliche Code nicht mit einem anderen überklebt wurde.
  4. Starte möglichst keine App-Downloads und -Installationen über einen QR-Code. Lade die Anwendungen lieber aus den offiziellen Stores herunter.
  5. Wenn dir ein Unternehmen, bei dem du kürzlich etwas gekauft hast, eine E-Mail schreibt, in der steht, dass deine Zahlung fehlgeschlagen ist und du sie über einen QR-Code abschließen kannst? Sei vorsichtig. Ruf am besten an und frag persönlich nach, ob die Nachricht echt ist. Achtung: Übernimm nicht die angegebenen Telefonnummer in der E-Mail, sondern nimm die Nummer auf der offiziellen Webseite des Unternehmens.
  6. Installiere keine Extra-Scanner-Apps, da du sonst Malware auf deinem Handy riskierst. Bedenke: In den meisten Fällen ist bereits in der Kamera-App deines Smartphones ein Scanner integriert.
  7. Bekommst du einen QR-Code von einer Person, die du kennst, ruf sie über eine dir bekannte Nummer an, und frag, ob der Code tatsächlich von ihr war.
  8. Nimm keine Zahlungen auf Websites vor, auf die du über einen QR-Code gelangt bist. Tippe lieber die jeweilige bekannte Internetadresse von Hand ein.

Hältst du dich an diese Tipps des FBI solltest du auf der sicheren Seite sein.

QR-Codes mit deinem Handy scannen

Du brauchst in den meisten Fällen also keine extra Anwendung, um mit deinem Smartphone die schwarzen und weißen Pixel zu scannen. Bei einem Samsung-Handy, kannst du so den QR-Code einscannen. Bei Huawei-Handys klappt es beispielsweise so. Bei Apple ist die Funktion teilweise in einer iPhone-App versteckt.

Quelle: FBI

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