G Data warnt jetzt vor einer neuen PayPal-Betrugsmasche. Du solltest aufpassen, wenn du PayPal-Zahlungen durchführst. Auch beim Transfer von Kryptowährungen ist Vorsicht geboten.

PayPal-Betrug: Das solltest du beachten

G Data CyberDefense warnt vor einer Schadsoftware mit dem Namen „Allcome“. Sie hat es vor allem auf PayPal-Zahlungen und Kryptowährungen abgesehen. Dafür manipuliert sie offenbar die Zwischenablage des Windows-Betriebssystems. Der PayPal-Betrug funktioniert laut G Data wie folgt:

„Zum Tragen kommt diese Manipulation zum Beispiel, wenn etwa jemand Geld über PayPal senden möchte. Wenn die Empfängeradresse aus einer Mail oder einem Dokument in das entsprechende Feld kopiert wird, dann ersetzt Allcome diese Adresse durch eine andere – die Zahlung geht dann also an eine falsche Adresse. Selbiges gilt für Transaktionen in Kryptowährungen.“

G Data

Achte unbedingt auf unübliches Verhalten der Zwischenablage. Kontrolliere in jedem Fall die Mailadresse und stelle sicher, dass sie richtig ist.

Was ist Malware?
„Malware ist ein Überbegriff für jede Art von ‚bösartiger Sofware‘, die entwickelt wurde, um Ihr Gerät ohne Ihr Wissen zu infiltrieren“, erklärt Avast. Jede Art von Malware gehe zwar anders vor, doch zwei Merkmale haben alle Varianten gemeinsam: „Sie sind heimtückisch und zielen darauf ab, Ihnen Schaden zuzufügen.“

Sicherheitsexperte: Allcome ist gefährlich

Tim Berghoff, Security Evangelist von G Data CyberDevence stuft „Allcome“ als gefährlich ein:

„Allcome ist auf jeden Fall gefährlich. Wer also Paypal-Zahlungen vornimmt oder mit Kryptowähungen hantiert, sollte sich bei einer Transaktion immer einige Sekunden nehmen, um die eingefügten Daten zu überprüfen.“

Tim Berghoff

Nicht nur bei dem Kryptowährung-/PayPal-Betrug solltest du aufpassen. Derzeit häufen sich auch Betrugsfälle bei der Online-Verkaufsplattform ebay Kleinanzeigen.

Quellen: G Data, Avast

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