Smart Speaker stehen vor allem für viel Bequemlichkeit und einfache Bedienung. Leichter als ein Alexa-Sprachbefehl kann es schließlich kaum werden. Wusstest du aber, dass du aufgrund seines Standortes das wahre Potenzial deines Amazon Echos womöglich noch gar nicht kennst?

Amazons Echo und Alexa: Hier solltest du sie nicht benutzen

Die Beliebtheit von smarten Geräten hat in der Vergangenheit zugenommen. Das ist nicht zuletzt daran festzumachen, dass Amazon mit der Echo-Serie schon vor Jahren seine ganz eigenen Lautsprecher mit integrierter Sprachassistentin auf den Markt gebracht hat.

Worauf viele Nutzerinnen und Nutzer aber vielleicht gar nicht achten: Neben der technischen Einrichtung der Geräte spielt auch der Ort, an dem Amazons Echo aufgestellt wird, eine große Rolle. Wählst du ihn nicht durchdacht, kannst im schlimmsten Fall sogar jemand das Gerät übernehmen.

#1 Halte Amazons Echo von Waschbecken fern

Egal, ob in der Küche oder im Badezimmer, diese Regel ist aus gleich zwei Gründen wichtig. Zum einen wird die Kommunikation mit Alexa bei laufendem Wasser schwieriger. So kann das Rauschen deine Stimme überdecken und unverständlich machen, was du sagst.

Zum anderen – und deutlich problematischer – besteht die Gefahr von Spritzwasser. Da der Smart Speaker nicht wasserdicht ist, sollte er mit möglichst wenig Nässe in Kontakt kommen. Dazu kann auch Wasserdampf in kleinen Badezimmern zählen.

#2 Stell Amazons Echo nicht unter deinen Fernseher

Den Lautsprecher im Wohnzimmer nah an der Couch zu positionieren, ist für noch mehr Bequemlichkeit optimal. Solange du das Gerät nicht unter oder neben deinen TV platzierst. Dann nämlich dürften sich die ungewollten Alexa-Aufrufe häufen. Sobald aus deinem Fernseher etwas erklingt, dass ähnlich genug nach „Alexa,…“ klingt, wird die Sprachassistentin höchstwahrscheinlich aktiviert.

Dazu kommt, dass ab diesen Moment auch aufgezeichnet wird, was in Echos Nähe passiert. Im schlimmsten Fall merkst du also gar nicht, dass dein Fernseher Alexa „scharf gemacht“ hat, während du dich privat daneben unterhältst.

#3 Lass Amazons Echo nicht am Fenster stehen

Und auch das Fenster ist in manchen Fällen nicht der beste Ort für deinen Lautsprecher. Erstens kann er je nachdem in welchen Stock du wohnst durch die Sichtweite Einbrecher anlocken. Zweitens ist die Nähe zu Personen, die draußen vorbeilaufen, sehr hoch. Wer also weiß wie, könnte dein Gerät übernehmen und auf andere daran gekoppelte Smart Home-Geräte zugreifen.

Forscher:innen zumindest ist es schon gelungen, unter anderem Echo-Geräte durch ein geschlossenes Fenster und nur mithilfe eines Laserpointers zu hacken. Sie brachten damit die Mikrofonmembran zum Schwingen, wodurch nur für Alexa wahrnehmbare Töne entstanden. Über diese ließ sich die digitale Assistentin manipulieren, bis hin zum Öffnen einer Haustür und eines Garagentors, wie Business Insider berichtet.

Icon Amazon Alexa
© imago images / photothek

Ist Alexa gratis?

Wer übrigens Angst hat, Amazon könnte Gebühren für die Nutzung von Alexa veranschlagen, muss sich keine Sorgen machen. Die digitale Assistentin ist in der Regel kostenlos verfügbar.

Kosten können dann indirekt anfallen, wenn über Alexa-Sprachbefehle gebührenpflichtige Dienste in Anspruch genommen werden. Zum Beispiel Amazon Prime Music oder Spotify.

Amazon Echo-Tipps: 3 Dinge musst du noch wissen

Als Besitzer*in eines Amazon Echo gibt es noch andere Dinge zu lernen. Gerade wenn du dir das Gerät neu zugelegt hast, können sie hilfreich sein. So musst du dich zum Beispiel darauf einstellen, dass das Gerät nicht ohne die Alexa-App funktioniert. Diese gibt es für Android und iOS und dient auch dazu, Amazons Echo überhaupt einzurichten.

Ist das erledigt, kannst du deinem Lautsprecher individualisieren, und ihm beispielsweise seinen Standort oder persönliche Interessen wie Sportnachrichten etc. beibringen. Dann stehen Alexa alle Informationen zur Verfügung, die in diesem Zusammenhang vielleicht eine Rolle spielen.

Willst du den Smart Speaker dagegen noch mit zusätzlichen Fähigkeiten ausstatten, kannst du Alexa-Skills aktivieren. Sie erweitern den Funktionsumfang und geben dir deutlich mehr Möglichkeiten.

Das Gute: Es gibt hilfreiche Alexa-Tipps zum Standort deines Amazon Echo. Folgst du diesen, dürfte es keine Probleme mit dem Smart Speaker und seiner Bedienung geben.

Quellen: eigene Recherche, Business Insider

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