Unzählige Daten russischer Soldaten hat Anonymous laut einer Meldung auf Twitter frei zugänglich gemacht. Nach der erst kürzlichen Offenlegung „geheimer Vereinbarungen“ der Russischen Zentralbank, sind des nun Auskünfte über Privatpersonen, die laut den Hackern „vor ein Kriegsgericht“ gehören.

Anonymous: „Russland nicht als Teil der Menschheit akzeptabel“

Am Sonntag, 3. April, postete das Hackerkollektiv die entsprechende Nachricht über den Kanal @YourAnonNews. Dort zu lesen war:

„Statement: Persönliche Daten von 120.000 russischen Soldaten, die in der Ukraine kämpfen, wurden geleakt – https://ddosecrets[.]com/wiki/Russian_soldier_leak
Alle Soldaten, die an der Invasion der Ukraine teilnehmen, sollten vor ein Kriegsverbrechertribunal“

Twitter/@YourAnonNews

Zu den durch Anonymous veröffentlichten Daten gehören demnach Geburtsdaten, Adressen, Ausweisnummern und die Truppenzugehörigkeit. Zusätzlich twitterte das Kollektiv, dass es „eine sehr lange Zeit dauern (wird), Russland wieder als Teil der Menschheit zu akzeptieren nach all den Verbrechen, die es über Putin begangen hat“.

Obwohl Anonymous die Offenlegung der Daten erst am Sonntag bekannt gegeben hatte, erfolgte diese laut Fortune bereits Anfang März. Kurz nach dem Beginn des Ukraine-Krieges waren die entsprechenden Informationen demnach auf dem ukrainischen News-Portal Pravda verfügbar.

Nicht die letzte Aktion von Anonymous

Schon vor einer Weile kündigte die Gruppierung an, dass die Hackerangriffe weiter ausgeführt würden, bis die Aggressionen der Russischen Föderation aufhören. Zu den bisher erfolgten Aktionen gehörte unter anderem die Drohung westlicher Firmen durch Anonymous, genauso wie der Angriff von Anonymous auf die Russische Zentralbank.

Quellen: Twitter/@YourAnonNews, Fortune

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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