Unter der Weisung von Google sorgt die Open Handset Alliance stets für aktuelle Software auf deinem Android-Smartphone. Sie versorgt dich mit Funktionen auf dem neuesten Stand der Technik, bewirkt aber auch, dass du dein Handy sicher nutzen kannst. Denn ebenso wie Android-Updates stetig Neuerungen mit sich bringen, lassen sich auch Hackerinnen und Hacker immer neue Wege einfallen, um diese zu umgehen.

Android-Update: AOSP veröffentlicht Details

Am 4. April schon hat das Android Open Source Project nähere Informationen zum neuen Sicherheitspatch veröffentlicht. Mit ihm schließt das AOSP rund 44 Sicherheitslücken, die Nutzerinnen und Nutzer teils hohen Risiken aussetzen. Sie betreffen das Framework des aktuellen Betriebssystems ebenso wie Google Play und eine Vielzahl weiterer Systeme und Services, die bewirken, dass dein Smartphone fehlerfrei seinen Zweck erfüllt.

„Die Ausnutzung vieler Probleme unter Android wird durch Verbesserungen in neueren Versionen der Android-Plattform erschwert“, schreibt das Team. „Wir empfehlen allen Benutzern, wenn möglich auf die neueste Version von Android zu aktualisieren.“ Zum umfassenden Schutz sei Google Play Protect standardmäßig auf allen Geräten aktiviert, die die Mobile Services des Entwicklers aus dem kalifornischen Mountainview nutzen. Besonders wichtig sei der Dienst für „Nutzer, die Apps von außerhalb von Google Play installieren“.

Hier klärt das AOSP ausführlich über die Neuerungen auf, die mit dem April-Patch einhergehen. Anstelle von nur einer umfasst das Bulletin gleich zwei Sicherheitspatch-Stufen. Sie sollen es Android-Partnern ermöglichen, „eine Untergruppe von Sicherheitslücken, die auf allen Android-Geräten ähnlich sind, schneller zu beheben“.

Noch mehr Sicherheit für dein Handy

Android-Updates wie diese bieten dir einen sehr umfangreichen Schutz. Die letzten Schritte aber musst du allein gehen. So solltest du noch immer aufmerksam sein, um nicht Phishing-Versuchen von außen auf den Leim zu gehen. Ein solcher könnte dich etwa via E-Mail erreichen. Dort tarnt sich ein Trojaner als vermeintliche WhatsApp-Sprachnachricht. Willst du auch deine Privatsphäre grundlegend schützen, solltest du darüber hinaus möglicherweise deinen bevorzugten Messagingdienst wechseln. Mit dem xx messenger hat eine neue WhatsApp-Alternative den Markt erreicht, die Metadaten schreddern soll – und dich dadurch noch weiter absichert.

Quelle: Android Open Source Project

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