Wer bislang glaubte, Twitter bleibe komplett kostenfrei, auch nachdem Elon Musk den Dienst eingekauft hat, hat eines vergessen: der Milliardär ist Unternehmer. Geld verdienen gehört also dazu. Immerhin umfasst die Übernahme ein Kaufangebot über rund 41 Milliarden Euro.

Elon Musk kündigt „geringfügige Kosten“ für ausgewählte Twitter-User*innen an

Am 3. Mai postete der Tesla- und SpaceX-CEO an seine 90 Millionen Twitter-Follower, was er plant in Sachen Nutzungsgebühren. So solle der Dienst für gelegentliche Nutzerinnen und Nutzer zwar weiterhin kostenfrei bleiben. Andere wiederum könnten sich in Zukunft Kosten gegenüber sehen:

„Twitter wird immer umsonst sein für Gelegenheitsnutzer, aber vielleicht geringfügige Kosten für kommerzielle/staatliche Nutzer“

Twitter/@elonmusk

Tipp: 5 Dinge, die Elon Musk mit Twitter tun will

Abo-Modell für Twitter geplant?

Dass es künftig ein von Musk initiiertes Abo-Modell für Twitter geben könnte, wird bereits spekuliert. Vor allem dessen Ankündigung, auf Werbung verzichten zu wollen, lässt in diese Richtung denken.

Ganz aktuell gibt es mit Twitter Blue auch schon eine ähnliche Ebene innerhalb des Dienstes, allerdings nur in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Die Bezahlversion wird Twitter zufolge „regional bepreist und monatlich abgerechnet. Preisinformationen findest du dort, wo du dich für dein Abonnement anmeldest“.

Wie Digital Trends berichtet, liegen entsprechende Kosten in den Vereinigten Staaten beispielsweise bei umgerechnet knapp drei Euro. Elon Musk soll dem Portal zufolge und unter Berufung auf vereinzelte Berichte daran Interesse gezeigt habe, den Preis des Abo-Modells auf etwa zwei Euro zu senken.

Quellen: Twitter, Twitter/@elonmusk, Digital Trends

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