Das chipTAN-Verfahren der Postbank wurde heute endgültig eingestellt. Damit du weiterhin Online-Banking betreiben kannst, empfiehlt dir die Postbank eine App. Du hast aber auch eine weitere Option.

App: Postbank BestSign für Bankgeschäfte

Der Bankanbieter verabschiedet sich zum 24.05.2022 vom chipTAN-Verfahren. Stattdessen musst du auf die App Postbank BestSign zurückgreifen, um ab morgen noch Zugriff auf dein Online-Banking zu haben. Mit Wechsel des Services für das Online-Banking will sich die Postbank dem neuen Stand der Technik anpassen. So sei die Freigabe von Überweisungsaufträgen via App genauso sicher wie mit dem bisherigen chipTAN-Verfahren, bei dem du mit Hilfe eines TAN-Generators die Transaktionsnummer erzeugst.

Durch die App auf dem Smartphone hast du hingegen den Vorteil, dass sich Bankgeschäfte wesentlich bequemer von unterwegs erledigen lassen. Du bist demnach um einiges flexibler. Wenn du dir die Postbank BestSign App auf dein Smartphone herunterlädst und einrichtest, werden dort im Anschluss künftig die TANs generiert. Auf die App greifst du dann via Passwort, Face-ID oder Fingerabdruck zu, musst aber keine TAN mehr Abtippen oder Kopieren. Stattdessen wird mit dem App-Login direkt in deinem Online-Banking der Auftrag als Freigeben übermittelt.

Alternativ: Zusatzgerät nutzen

Möchtest du die TAN-Freigabe nicht via Smartphone durchführen, musst du dir ein neues Zusatzgerät organisieren. Auch hier soll die Auftragsfreigabe schneller als mit dem bisherigen TAN-Generator „auf Knopfdruck“ erfolgen. Die Postbank selbst empfiehlt jedoch ganz klar die kostenlose und TÜV-geprüfte App.

Achtung: Achte darauf, dir die Postbank BestSign App über offiziellem Wege herunterzuladen. Betrüger*innen versuchten erst vor kurzem genau hier anzusetzen und Kund*innen mit einer falschen Postbank-App in die Irre zu führen.

Quelle: Postbank

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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