Die Windows 11-Updates im Juli bringen weder Microsoft, noch seinen Nutzer*innen die gewünschten Verbesserungen. Stattdessen sorgen sie für lästige Probleme, die der Hersteller eigentlich bereits gelöst haben wollte. Nun kam allerdings ein weiteres Ärgernis hinzu.

Windows 11: Update ruft neue Probleme auf den Plan

Bereits im vergangenen Windows11 -Update für den Monat Juli trat ein besonders unangenehmer Fehler auf: Beim Startvorgang deines Rechners konnte es vorkommen, dass der Bootvorgang in einer Endlosschleife mündete. Jüngst veröffentlichte Hersteller Microsoft einen Patch für das Update, welcher diverse Probleme eigentlich lösen sollte. Anstelle dessen kam jedoch ein weiterer, von Microsoft bereits wahrgenommener Bug hinzu.

Unter den bereits bekannten Schwierigkeiten des Windows 11-Updates mit dem Namen KB5015882 führt der Hersteller an: „Wir haben Berichte erhalten, dass auf einer kleinen Anzahl von Geräten nach Installation des Patches Fehler mit dem Startmenü auftauchen. Bei betroffenen Geräten lässt sich das Startmenü nicht öffnen – weder ein Klick auf den Startbutton noch die Windows-Taste reagieren.“ Heißt es dort.

Was du nun tun kannst

Fragst du dich nun, wie du selbst gegen das Problem des Windows-Updates vorgehen kannst, fällt die Antwort eher ernüchternd aus: Microsoft hat die Lösung bereits gefunden. Diese muss allerdings erst einmal auf die Geräte der Nutzerinnen und Nutzer aufgespielt werden. Dabei musst du selbst gar nicht aktiv werden, denn es handelt sich um einen serverseitigen Patch. Statt des ursprünglichen, problematischen Updates liefert der Hersteller eine funktionierende Version nun langsam, aber sicher nach.

Das neueste Windows 11-Update, welches die Fehler ausmerzen soll, kann bis zu 24 Stunden benötigen, ehe es auf deinem Rechner ausgespielt wird. Neustarts können den Behebungsprozess möglicherweise beschleunigen. Für Firmen, die ihre Computer zentral auf den neuesten Stand bringen, hilft der Hersteller beim Ausrollen eines Known-Issue-Rollbacks. Erst vor wenigen Monaten hatten Nutzer*innen bereits über ein anderes, besonders nerviges Problem bei einem Windows-Update geklagt.

Quellen: Microsoft

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