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Zu viel am Handy? Behalte 3 Hinweise im Blick

Bist du zu viel am Handy, kann das ungeahnte Auswirkungen haben – nicht nur auf deine Psyche, sondern auch auf deinen Körper.

Gruppe an Leuten mit Smartphone in der Hand
Pass auf, dass du nicht zu viel am Handy bist. © Getty Images/ Tara Moore

Übermäßige Smartphone-Nutzung kann sich negativ auf viele Bereiche deines Lebens auswirken. Übertreibst du es, bemerkst du es aber womöglich zu spät. Umso aufmerksamer solltest du auf drei Zeichen achten, die dir schon früh verraten können, ob du zu viel am Handy bist.

Zu viel am Handy? Achte auf diese Anzeichen

Wie jede andere Krankheit hat auch die Handysucht ihre ganz eigenen Symptome. Und tatsächlich treten sie auch nicht bei jedem Menschen in derselben Ausprägung auf. Doch gibt es einige Merkmale, an denen sich recht deutlich erkennen lässt, ob du zu viel am Handy hängst. Fallen dir folgende auf, solltest du deinen Konsum impulse zufolge auf jeden Fall besser im Auge behalten, wenn nicht sogar reduzieren:

Entzugserscheinungen

Klassische Entzugserscheinungen treten längst nicht nur bei der Sucht nach Rauschmitteln auf. Auch bei der Internet-, Handysucht oder der nach Videospielen können sie sich in Form körperlicher Anzeichen auswirken, wenn dein Akku leer ist oder dein Smartphone gar nicht erst bei dir hast:

  • Unruhe
  • Nervosität
  • Schweißausbrüche

Täuschung anderer

Merkst du, dass du anderen vorspielst, viel weniger am Handy zu sein als du es tatsächlich bist, kann das ebenfalls ein schlechtes Omen darstellen. Spätestens, wenn du damit beginnst geliebte Menschen wie etwa deinen Partner oder deine Partnerin anzulügen, solltest du aufmerksam werden.

Fluchtreaktion

Flüchtest du dich vor Stress, Trauer oder Wut in die digitale Welt deines Smartphones, kann auch das darauf hindeuten, dass du zu viel am Handy bist. Such dir andere Ventile, um mit deinen Emotionen klarzukommen und sie zu verarbeiten.

Übrigens: Im aktuellen Klassifizierungssystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem ICD-10, ordnet man die Internet- oder Handysucht unter „Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle“ (F.63) ein.

Handydaumen: Mythos oder Wahrheit?

Tatsächlich kann sich die übermäßige Nutzung deines mobilen Endgeräts aber nicht nur auf deine psychische Gesundheit auswirken. Denn auch an deinem Körper geht das ständige Tippen und Wischen auf dem kleinen Display nicht unbemerkt vorbei. Der „Handydaumen“ ist eine der wohl bekanntesten neuen Zivilisationserkrankungen – und sie entspricht durchaus der Realität.

„Eine Überbelastung durch zu häufiges Dehnen des Daumens durch Abspreizung verursacht Schmerzen auf der Daumenseite des Handgelenks“, heißt es auf einer entsprechenden Info-Seite des Helios Klinikums Berlin-Buch. „Diese rühren von einer Sehnenscheidenentzündung und sind dann genau bei der Tippbewegung des Daumens spürbar, die diese Überlastung ausgelöst hat.“

In einem solchen Fall solltest du damit beginnen deine Sehnen zu schonen. Bist du weiterhin zu viel am Handy, kann sich die Entzündung weiter ausweiten. Bei starken Schmerzen solltest du eine ärztliche Praxis aufsuchen, um Schlimmeres zu verhindern.

Quelle: impulse; Helios Klinikum Berlin-Buch; eigene Recherche

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