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Experten warnen: Spam-Mails bloß nicht löschen – tu besser das

Viele machen einen überraschenden Fehler, wenn sie die unerwünschten Nachrichten einfach entsorgen. Eine andere Methode wird dringend empfohlen.

Anzeige eines vollen Spam-Ordners
Spam-Mails einfach zu löschen, ist ein Fehler. © imago images/Pixsell

In deinem Posteingang findest du nicht nur E-Mails von Kontakten und Bekannten. Auch diverse Spam-Mails sammeln sich jeden Tag dort an. Viele denken nicht lange darüber nach und löschen die Sendungen direkt. Geht es nach GMX-Berater*innen, ist das allerdings genau der falsche Weg.

Was bedeutet die Abkürzung Spam?

Hinter dem Wort Spam steckt eigentlich ein Kunstwort aus dem Jahr 1936 für eine Büchse gewürztes Schweinefleisch der Firma Hormel Foods Corporation. Der Markenname setzt sich dabei zusammen aus „spiced pork and ham“.

Das Nahrungsmittel galt als eines der wenigen, die während der Rationierung im Krieg in Großbritannien überall und uneingeschränkt erhältlich waren, wodurch die Verbreitung des Begriffs gefördert wurde.

Im Zusammenhang mit Werbung kam der Begriff Spam erstmals im Usenet auf, um mehrfach wiederholte, inhaltlich gleiche und für dieselbe Dienstleistung werbende Artikel zu beschreiben.

Versendet wurde die erste Spam-Mail übrigens am 3. Mai 1978, auch wenn sie erst 1993 als solche bezeichnet wurde.

Tipps im Umgang mit unerwünschten E-Mails

Statt Spam-Mails zu löschen: Das wird empfohlen

Geht es nach Expert*innen des E-Mailanbieters GMX gibt es einen guten Grund, Spam-Mails nicht zu löschen. Diesen scheint die Mehrheit der Nutzerschaft allerdings gar nicht zu kennen.

Denn Umfragen zum Umgang mit Spam aus dem Jahr 2020 zufolge (via GMX) entfernen rund 60 Prozent derartige Nachrichten dauerhaft aus ihrem Posteingang. Dabei handelt es sich um einen Fehler, der dafür sorgt, dass du weiterhin mit Spam zu tun hast.

Anstatt Spam-Mails zu löschen, ist eine andere Methode deutlich sinnvoller: Verschiebe die Nachrichten in den dafür vorgesehenen Ordner. Dadurch wird dein Spamfilter nämlich trainiert.

Künftig kann er dann Mails des entsprechenden Absenders oder jene mit ähnlichem Betreff oder Inhalt selbständig erkennen und automatisiert aus deinem Posteingang fernhalten. Das führt im besten Fall zu einer Reduktion an Spam, löschst du die Nachrichten dagegen nur, wird sich an der Menge nichts ändern.

Spam-Mails richtig loswerden

Dass du im Posteingang befindliche Spam-Mails nicht löschen solltest, heißt natürlich nicht, dass du die Nachrichten für immer behalten musst. Deinen Spam-Ordner kannst du zum Beispiel so einstellen, dass er sich nach einer bestimmten Zeit von allein leert.

Es gibt übrigens auch Spam-Anrufe. Stelle drei Fragen am Telefon, wenn dir ein Anruf seltsam vorkommt. Damit kannst du die betrügerische Kontaktaufnahme schneller entlarven.

Quellen: GMX, eigene Recherche

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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