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Hört mein iPhone mit? Prüfe schnell diese 4 Einstellungen

Personalisierte Werbung beim iPhone wird auch durch Gesprächsauswertungen generiert. Willst du das nicht, solltest du einige Features abstellen.

Ein Ohr auf einem Handy.
u00a9 Getty Images/mariis

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Es kommt häufiger vor, dass uns Dinge, über die wir sprechen, plötzlich als Werbeanzeige wiederbegegnen. Und das nicht ohne Grund. Denn in der Tat nutzen Werbetreibende iPhone und Co., um wichtige Informationen zu sammeln und ihre Produkte noch individueller gestalten zu können. Immerhin lässt sich etwas dagegen unternehmen.

iPhone: So machst du es abhörsicher

Auch wenn Apple in puncto Datensicherheit eigentlich im Vergleich zur Konkurrenz glänzt, sind einige Voreinstellungen durchaus fragwürdig. Wenn du nicht aufpasst, gibst du etwa bereits beim Laden von Apps die Erlaubnis, dass diese auch Gespräche von dir abhören und so Werbung anhand einer Interessen schalten dürfen. Doch auch Apple selbst ist nicht ganz unschuldig. Wenn du eine Einstellung im Handy übersiehst, hat Siri nämlich auch stets die Lauscher offen. Daher musst du mehrere Anpassungen am Smartphone vornehmen, wenn du mehr Privatsphäre wünscht.

#1 Mikrofon-Einstellungen prüfen

Wenn Handy-Apps auf dem iPhone mithören, dann weil sie die Erlaubnis von dir bekommen haben. Eventuell erinnerst du dich gerade an das Pop-Up, das nach jedem Herunterladen und ersten Öffnen einer neuen Anwendung erscheint. Wenn du dort das App-Tracking erlaubst, dürfen die Apps auch lauschen.

Zuerst solltest du daher prüfen, welche Anwendungen denn (nutzloserweise) Zugriff auf das Mikrofon haben:

  1. Gehe auf Einstellungen.
  2. Tippe nun auf Datenschutz und Sicherheit.
  3. Navigiere dich zu Mikrofon.
  4. Über den Schieberegler kannst du nun festlegen, welche Anwendungen weiterhin Zugriff behalten sollen.

Achtung: Bei WhatsApp und Instagram kann die Erlaubnis notwendig sein. Sonst kannst du keine Sprachnachrichten machen oder Stories mit Ton aufnehmen.

#2 App-Tracking deaktivieren

Hast du bei ausgewählten Anwendungen die Mikrofon-Einstellung deaktiviert (dein Kalender muss nicht deine Stimme belauschen), solltest du für die Zukunft bei allen Apps zusätzlich das App-Tracking ausschalten. Zwar fragt dich das iPhone bei jedem ersten Öffnen einer neuen App, ob du es überhaupt einschalten willst, jedoch ist der falsche Tipp im Eifer des Gefechts auch mal schnell bei „Erlauben“ gesetzt. Wie du das App-Tracking beim iPhone deaktiviert, erklären wir dir hier.

#3 Personalisierte Apple-Werbung deaktivieren

Hast du diese Maßnahmen ergriffen, sind schon mal zwei wichtige Schritte getan. Jedoch misst Apple bekanntlich mit zweierlei Maß. Oben beschriebenes schützt dich nur vor dem Abhören bei Drittanbieter-Anwendungen. Dass das iPhone weiterhin mithört, um dir in den hauseigenen Apps personalisierte Werbung zu zeigen, ist dadurch nicht ausgeschlossen.

Jedoch findest du ebenfalls in der Übersicht zu Datenschutz und Sicherheit den Reiter „Apple-Werbung“. Hier solltest du den Schieberegler für die personalisierte Werbung ebenfalls auf „Aus“ stellen.

#4 Siri das Zuhören verbieten

Zu guter Letzt solltest du Siri nur sehr begrenzten Zugang zum Mikrofon geben. Dazu gehst du im Hauptmenü der iPhone-Einstellungen auf „Siri und Suchen“. Dort findest du mehrere Schieberegler. Laut dem Tech-Influencer kaansanity ist es ausreichend, wenn du „Auf ‚Hey Siri‘ achten“ und „Siri im Sperrzustand“ erlauben, deaktivierst.

Diese beiden Einstellungen unterbinden, dass Siri auch dann mithört, wenn du sie nicht gerade etwas fragst. Um Siri auch ohne Stimmaktivierung zu verwenden, musst du ab dann dein iPhone entsperren und deine Seitentaste länger gedrückt halten.

Quelle: Instagram / kaansanity, eigene Recherche

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