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Mann hasste Sport – dann fragte er ChatGPT nach einem Trainingsplan und verlor 12 kg

Manchmal kann künstliche Intelligenz (KI) auch im Alltag aushelfen. Selbst beim Abnehmen stellt sie unter Umständen ein wichtiges Tool dar.

Mann beim Joggen
u00a9 baranq - stock.adobe.com

KI: Was ist eine künstliche Intelligenz?

Vom Roboterarm bis zur hyperintelligenten Maschine – KI ist bereits jetzt ein fester Bestandteil unseres Alltags …  aber wie funktioniert eine KI?

Der Büroangestellte Greg Mushen verabscheute das Laufen. Also bat er ChatGPT, einen Trainingsplan zu schreiben, damit er Spaß am Sport bekommt. Jetzt läuft er sechs Tage pro Woche und liebt es. Ganz nebenbei hat er Gewicht verloren und seine Gesundheit verbessert.

ChatGPT als Trainer? So erging es Mushen

Der in Seattle ansässige Angestellte erklärte gegenüber Business Insider, dass er nicht etwa durch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder andere Programme fit geworden ist. Er habe es ChatGPT zu verdanken, dass er inzwischen nach einer Laufroutine süchtig sei und rund 12 Kilogramm abgenommen habe.

Seiner Aussage nach hatte er sich im Februar an die KI gewandt, weil er es aus eigenen Stücken nicht schaffte, sich eine gesündere Lebensweise zuzulegen. Unter anderen konnte er nicht mehr mit seiner 6-jährigen Tochter Schritt halten.

Drei Monate später beobachtet er bei sich nicht nur einen massiven Gewichtsverlust, sondern auch große Fortschritte was sein Energielevel, seine Herzgesundheit und seinen Ruhepuls angeht.

„Es macht Spaß zu sehen, wie sich diese Metriken verändern, ich fühle mich so viel besser.“

Greg Mushen

Diesen Plan erstellte ChatGPT

Mushen selbst ist technologieinteressiert, er erklärt jedoch auch, dass jede*r ChatGPT als Trainer nutzen könne. Wichtig sei es dabei aber dennoch, Fakten zu checken und vorsichtig bei der Erstellung der Prompts zu sein. 

Seine Idee war es, den Bot aufzufordern, so zu tun, als hätte er einen Doktortitel in Sportpsychologie und Neurowissenschaften. Dann bat er ihn, mit diesem Hintergrund einen Plan zu entwickeln, der ihn süchtig nach dem Laufen macht.

„Ich war neugierig, was passieren würde, aber ich dachte nicht, dass es funktionieren würde.“

Greg Mushen

Nach einige Versuchen und mehreren Runden an Prompts erstellte ChatGPT schließlich einen Plan, der nach wenig Risiko und verlässlich aussah. Gleichzeitig erschien er zu einfach, um zu funktionieren, da beispielsweise bis Tag drei kein Laufen eingeplant war.

Trotzdem folgte er dem ersten Schritt und stellte seine Laufschuhe neben die Tür. Schon dadurch fühlte er sich sofort stärker in das Projekt eingebunden.

Er blieb bei dem Plan mit vielen Ruhetagen und Läufen, die weit vor der Erschöpfung endeten. Das schrittweise Tempo des Programms spornte ihn sogar an, weiterzumachen.

Das von ChatGPT erstellte Programm steigerte das nötige Pensum schrittweise. Heute bringt Mushen sechs Lauftrainings pro Woche hinter sich. Darunter vier leichte Läufe von etwa 45 Minuten bis zu einer Stunde. Kürzlich fügte er dann intensivere Einheiten hinzu. Dazu zählen Bergsprints, aber in kürzeren Einheiten von etwa einer halben Stunde.

Quellen: Business Insider

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