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Mit einer Android-Version ist jetzt Schluss – nutzt du sie zufällig noch?

Während Technikfans auf Android 14 warten, sind noch viele ältere Versionen im Umlauf. Für eine wird jetzt der Support eingestellt.

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Android 13: Das kann das neue Betriebssystem! // IMTEST

Neues Design, frische Features, besserer Datenschutz: Suchmaschinen-Riese Google hat mit Android 13 sein neuestes Betriebssystem für Smartphones und Tablets veröffentlicht. IMTEST hat alle Infos.

Nicht jede neue Version eines Betriebssystems ersetzt die vorherige gleich vollständig. Auch vorherige Varianten bleiben in der Regel immer noch nutzbar und das sogar für Jahre. Das gilt auch für Android auf Smartphones und anderen technischen Geräten. Für eine alte Ausgabe ist jetzt aber endgültig Schluss. Wer diese noch besitzt und Updates erhalten möchte, muss umsatteln.

Android: Finales Aus für KitKat

Das haben die Verantwortlichen jetzt auf dem Android Developers Blog selbst mitgeteilt. Demnach wird die Unterstützung von Android KitKat zeitnah eingestellt. Bereits ab dem August 2023 ist es so weit, womit eine fast zehnjährige Laufzeit enden wird. Dann werden die Google Play Dienste nicht mehr mit dieser Version funktionieren.

KitKat ist der offizielle Name der Version 4.4 und erschien im Juli 2014. Die Versionsnummer trügt, denn in Wahrheit handelt es sich um das bereits elfte Android-Betriebssystem für mobile Endgeräte. Wie es weiter heißt, soll der Anteil aktiver KitKat-Nutzenden weltweit bei unter einem Prozent liegen. Das mag nach nicht sehr viel klingen. Allerdings ist Android sehr stark verbreitet, von daher kann die reine Anzahl immer noch sehr hoch sein.

Auch gut zu wissen: Wer immerzu neue Updates will, braucht nicht nur die aktuelle Software, sondern sollte auch bei der Hardware auf Aktualität achten. Zum Beispiel werden sieben Samsung-Handys Android 14 nicht erhalten.

Android 14 aktuell im Anmarsch

Dass überhaupt noch Menschen ein fast zehn Jahre altes Betriebssystem nutzen, mag verwundern. In der Tat kommt das aber recht häufig vor. Selbst die aktuelle Version Android 13 wird aktuell nur von etwa zwölf Prozent der Userinnen und User genutzt. Für die schwache Annahme neuer Android-Versionen gibt es auch klare Gründe.

Wer zu den weniger als ein Prozent gehört, bräuchte bald mindestens Android Lollipop (Android 5). Wer aber ohnehin auf dem neuesten Stand ist, kann sich schon auf Android 14 gefasst machen. Das nächste große Update steht in den Startlöchern und wird demnächst ausgerollt.

Quelle: Android Developers Blog

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