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„Prime-Vorteile werden ausgesetzt“: Mitglieder müssen sich auf auf schlechte Nachrichten einstellen

Wer Amazon Prime-Kund*in ist, sieht sich laut Verbraucherschutzbund immer wieder betrügerischen E-Mails gegenüber. Darunter finden sich selbst Drohungen.

Frau mit Prime-Paketen
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Amazon Prime Video ist gestört? Tu jetzt das

Du hast dich auf einen gemütlichen Streamingabend gefreut und dann das:eine Amazon Prime-Störung. Wir zeigen dir, was du dagegen tun kannst.

Wer Amazon Prime nutzt, hat nicht nur Vorteile. Denn die Mitgliedschaft macht dich gleichzeitig besonders attraktiv für Kriminelle. Das zumindest zeigen Mitteilungen wie das folgende Beispiel, die in unregelmäßigen Abständen wieder und wieder die Runde machen und der Kundschaft ihre eigentlich geheimen Bankinformationen entlocken sollen.

Amazon Prime: Dieser Betrug ist besonders dreist

Fast täglich meldet die Verbraucherzentrale über ihren Phishing-Radar zahlreiche Betrugskampagnen. Diese umfassen häufig auch gezielt an Amazon Prime-Kundinnen und -Kunden gerichtete Exemplare. Mit einer Masche droht man beispielsweise, dir deine Prime-Vorteile zu entziehen, solltest du nicht augenblicklich tätig werden.

Unter dem Betreff „Aktuelle Info: Aktivitätszugriffsinformationen“ will man hier glaubhaft machen, dass die Angaben zur hinterlegten Bankkarte aktualisiert werden müssten. Dazu kann es laut Verbraucherschutz im Detail heißen:

„Oh nein, Ihre Prime-Vorteile werden aufgrund eines Abrechnungsproblems zurückgestellt.

Hallo,

Aufgrund eines Problems mit Ihrer Karte konnten wir Ihrem Konto € 10,71 und die anfallenden Steuern für Ihren nächsten Monat Amazon Prime nicht in Rechnung stellen. Ihre Mitgliedschaftsvorteile werden derzeit zurückgestellt.

Wenn Sie Ihre Karteninfirmationen in den nächsten 6 Tagen nicht aktualisieren, wird Ihre Amazon Prime-Mitgliedschaft gekündigt.“

Verbraucherzentrale

Dazu werden in der Regel einer oder gleich mehrere Links angegeben, auf die Empfängerinnen und Empfänger klicken sollen, um sich erst mit Ihrem Account anmelden und dann die eingeforderten Informationen hinterlegen zu können. In beiden Fällen führt dies natürlich nicht zur Amazon-Webseite.

Lesetipp: Amazon warnt vor dieser Betrugsmasche

Das kannst du tun

Hast du eine entsprechende oder ähnliche E-Mail erhalten, klicke nicht auf die Links und verschiebe die Nachricht ohne Antwort in deinen Spam-Ordner. Laut Expert*innen solltest du Spam-Mails generell nie löschen. Das kann am Ende nämlich zu unerwünschten Konsequenzen führen.

Das Gute: Du erkennst entsprechenden Betrug oft recht schnell daran, dass beispielsweise Betreff und Inhalt nicht wirklich übereinstimmen. Schau aber auch auf die rechtschreibung und die Adresse des Absenders. Diese ist keine offizielle Amazon-Adresse, auch wenn das Layout eventuell einen authentischen ersten Eindruck hinterlässt.

Quellen: Verbraucherzentrale

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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