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FritzBox: AVM bügelt Fehler aus – und bringt altbekannte Funktion wieder

Mit einem Update meldet sich AVM zurück. Einige gewichtige Fehler werden behoben. Nicht alle Nutzer erhalten es jedoch.

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AVM rollt ein FritzBox-Update an alle Kund*innen aus, die sich für die Laborversion 7.70 angemeldet haben. Für sie werden einige Fehler bisheriger Versionen behoben, und eine nützliche alte Funktion ist wieder dabei.

FritzBox-Update: Behebung zahlreicher Fehler

AVM, der FritzBox-Hersteller und -Betreiber, arbeitet nun schon seit einigen Monaten an der Verbesserung von Routern mit Glasfaser-Verbindung. Dazu testet der Konzern erst die entwickelten Funktionen an den sogenannten „Laborversionen“, für die regelmäßig FritzBox-Updates herausgegeben werden. Aktuell ist das die 7.70-Version, die diese vier FritzBox-Modelle erhalten.

Schwierigkeiten machte bei der bisherigen Laborversion, so schreibt WinFuture.de, unter anderem die Stabilität. Das wurde nun von AVM angegangen. Dazu kommt ein Problem mit den iPv6-Präfixfreigaben. Dabei gab es Schwierigkeiten mit der Speicherung von IP-Adressen, was offenbar die Verlässlichkeit der WLAN-Verbindung belasten konnte. Auch darum will AVM sich mit dem FritzBox-Update gekümmert haben, wie der Konzern bekanntgab.

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Eine neue alte Funktion kommt zurück

Neuere FritzBox-Modelle haben schon länger keinen Zugriff mehr auf eine alte Funktion, die nun überraschend wiederkommt. Die sogenannte „Zwangstrennungsoption“ hilft bei der Kontrolle der Internetverbindung. Genauer verhindert diese Option, dass Geräte länger als 24 Stunden ununterbrochen mit dem Internet verbunden sind, wie CHIP.de erklärt. Das FritzBox-Update bringt die Zwangstrennungsoption wieder zurück.

Eigentlich ist dieses Feature, so CHIP, Standard auf den üblichen Router-Modellen. Damit soll verhindert werden, dass die DSL-Verbindung zu einer „Standleitung“ wird. Gerade bei Internetverträgen ohne Flatrate ist die Option besonders wichtig, sonst wird immer weiter Datenvolumen und damit Geld verbraucht.

Bisher erhalten nur Nutzer*innen, die für die Labor-Betaversion angemeldet sind, das FritzBox-Update. Um zuzugreifen, ist deswegen eine Anmeldung als Betatester*in nötig. Wann aus der Laborversion ein reguläres Update wird, das dann alle Kund*innen erhalten, lässt AVM bislang offen.

Quellen: WinFuture.de, AVM News, CHIP.de

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