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Microsoft: Vermeide diesen Fehler – er führt dich in eine Falle

Microsoft-Nutzende, die beim Surfen im Netz, plötzlich eine vermeintliche Sicherheitswarnung erhalten, sollten auf der Hut sein. Hinter der täuschend echten Fake-Benachrichtigung steckt Betrug.

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Eine neue täuschend echt wirkende gefälschte Sicherheitswarnung soll Nutzerinnen und Nutzer von Microsoft in die Falle locken. Anstatt ein Problem zu beheben, holst du dir, wenn du der Benachrichtigung folgst, nur Schadsoftware auf deinen Computer. Es droht der Verlust wichtiger persönlicher Daten. Doch wenn du aufpasst, kannst du den Betrug durchschauen. Wie das geht, liest du hier.

Microsoft: Datenfalle nur schwer zu erkennen

Wie das Portal Watchlist Internet berichtet, taucht die trügerische Datenfalle urplötzlich beim Browsen im Internet auf. Grund dafür dürfte das (unbeabsichtigte) Klicken auf unseriöse Websites oder Werbeanzeigen sein.

Auf einer großen Warntafel erscheint dabei eine vermeintliche Microsoft Windows-Firewall-Warnung, dass Windows mit einem Trojaner infiziert sei. „Aus Sicherheitsgründen wurde das Gerät blockiert“, heißt es weiter im Text. Abschließend fordert man dich auf, den vermeintlichen Windows-Support unter einer dubiosen Telefonnummer anzurufen.

Zusätzlich zur Warntafel läuft noch eine computergenerierte Stimme, die behauptet deine Kreditkarten- und Facebook-Daten seien Hackern in die Hände gefallen. Bei Anruf der Nummer soll dir jedoch das Support-Team von Microsoft helfen, das Problem zu beseitigen. Versuchst du das Fenster zu schließen, droht die Stimme, einen Bericht an die Netzwerksicherheit zu senden und deinen Computer zu deaktivieren.

Mach deinen PC wieder sicher: Hier findest du die besten Tipps, um Trojaner zu entfernen.

Darum solltest du der Anweisung nicht folgen

Auch wenn die Aufmachung der gefälschten Sicherheitswarnung auf den ersten Blick authentisch wirkt, sollte spätestens diese drastische Drohung klarmachen, dass es sich dabei nicht um eine echte Meldung von Microsoft handeln kann. So erreichst du, wenn du die angegebene Nummer anrufst auch nicht das echte Support-Team des Technologie-Riesen, sondern kriminelle Imitatoren.

Wie Watchlist Internet herausfand, bieten diese dir an, das vermeintliche Schadsoftware-Problem gemeinsam zu lösen. Grundlage dazu sei es eine Fernwartungssoftware auf deinen PC zu laden. Erlaube dies auf gar keinen Fall, denn mit dieser können die Verbrecherinnen und Verbrecher deine Passwörter und weitere sensible Daten ausspähen.

So gehst du gegen den Betrug vor

Besonders gemein an der Betrugsmasche ist, dass die Fake-Benachrichtigung sich nicht allzu leicht schließen lässt. Es öffnet sich beim Surfen nämlich eine neue Internetseite, die dem Windows Defender-Sicherheitscenters fast exakt gleicht. Dabei lässt sich das Popup-Fenster nicht schließen, indem du auf das x-Symbol in der oberen rechten Ecke klickst.

Stattdessen öffnet sich so nur der Vollbild-Modus. Um es wirklich zu schließen, drücke die Escape-Taste und schließe anschließend den Tab.

Solltest du die gefälschte Microsoft-Warnung öfters sehen, ist es ratsam, sämtliche Website-Daten, Caches und Cookies zu löschen. Auch deinen Browser zurückzusetzen und über Windows-Sicherheit einen Virenscan durchzuführen kann helfen.

Quelle: Watchlist Internet

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