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Android-Update: Nach 10 Jahren – dieses Feature soll jetzt zurückkehren

Ein künftiges Android-Update soll kein neues Feature, sondern ein altes zurückbringen. Es betrifft den Sperrbildschirm.

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Die neueste Android 14 QPR2 Beta lässt darauf schließen, dass ein künftiges Android-Update Widgets auf dem Sperrbildschirm zurückbringen könnte. Diese Funktion war in Android vorhanden, wurde jedoch mit der Einführung von Android 5.0 Lollipop entfernt. Erste Screenshots zeigen, wie diese neue Version des Features aussehen könnte.

Android-Update: Kehren Widgets zurück?

Aktuell unterstützt der Sperrbildschirm von Android keine Widgets und Nutzer*innen mussten ihre Geräte entsperren, um auf die Schaltflächen zugreifen zu können. Die jüngsten Entwicklungen in der Android-Betaversion deuten jedoch darauf hin, dass Widgets auf dem Sperrbildschirm mit dem Android-Update auf Android 15 wieder eingeführt werden könnten.

Aktuell werden zwei potenzielle Ansätze für die Wiedereinführung von Widgets auf dem Sperrbildschirm entwickelt. Eine Methode sieht vor, einen neuen „gemeinschaftlichen“ Bereich auf dem Sperrbildschirm zu schaffen, der durch Wischen nach rechts zugänglich ist.

Option 1: „Gemeinschaftlicher Bereich“ auf dem Lockscreen

Screenshots aus dem Android 14 QPR2 Beta 3-Update zeigen eine graue Leiste auf der rechten Seite des Sperrbildschirms, was auf die Aktivierung dieses gemeinschaftlichen Bereichs hinweist.

Bisher lassen sich in diesem Bereich über ein Widget-Auswahlfenster Widgets platzieren. Doch augenscheinlich gibt es noch einige Fehlerchen, wie Screenshots von Android Authority zeigen. So gibt es innerhalb der Auswahl einige unschöne Überlagerungen, die bis zu einem etwaigen Release noch behoben werden müssten.

Option 2: Karten statt Widgets: Das kann „At a Glance“

Eine andere Möglichkeit, Widgets auf dem Sperrbildschirm für Android-Telefone zurückzubringen, könnte die Nutzung von „At a Glance“ (deutsch: „Auf einen Blick“) sein. Diese Funktion ist bereits auf Pixel-Telefonen auf dem Start- und Sperrbildschirm vorhanden.

Bei „At a Glance“ handelt es sich jedoch nicht um ein klassisches Widget, sondern um ein benutzerdefiniertes Element, das sich wie ein Widget verhält. Darin lassen sich verschiedene Karten anlegen, die Nutzer*innen dann durchblättern können. Somit lassen sich mehrere Ansichten verschiedener Apps in einem Element unterbringen.

Allerdings gibt es noch einige technische Ungereimtheiten, die die Integration von „At a Glance“ durch ein Android-Update erschweren. Doch augenscheinlich soll Google bereits daran arbeiten, diese Kompatibilitätsprobleme zu lösen.

Lesetipp: Android-Tipps – 3 Dinge sollten Nutzer*innen dringend vermeiden

Womöglich doch nur für Tablets?

Es scheint also noch unklar, auf welche Weise ein künftiges Android-Update Widgets zurückbringen könnte. Des Weiteren gibt es Hinweise in der betreffenden Beta-Version, dass sich die Option für Widgets auf dem Lockscreen lediglich auf größere Geräte, wie etwa Tablets beschränken könnte. Darauf deutet beispielsweise die Verwendung eines Pixel-Tablet-Rahmens in den Screenshots von Android Authority hin.

Zudem lässt eine „Allowlist“ vermuten, dass womöglich nur bestimmte Widgets für den Sperrbildschirm ausgewählt werden können. So könnte womöglich der Funktionsumfang der Schaltflächen auf dem Sperrbildschirm merklich kleiner ausfallen. Schließlich haben Nutzer*innen sich ohne Entsperren des Geräts noch nicht legitimiert. Durch die Einschränkung bestimmter Widgets würde man demnach lediglich die Sicherheit des Geräts und der Daten sicherstellen.

Quelle: Android Authority

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