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FritzBox gerettet: AVM darf diese WLAN-Router weiter verkaufen

Auch wenn Tech-Konzerne wie AVM ihre Hard- und Software größtenteils selbst entwickeln, kann es zu Überschneidungen mit anderen Erfindungen kommen. Manchmal muss dies dann vor Gericht geklärt werden.

Mehrere FritzBox-Zeichen vor blauem Hintergrund.
© Andreas Prott - stock.adobe.com

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Die FritzBox nutzt ein großes Sammelsurium an Technologien, die von irgendwem entwickelt werden mussten. AVM geriet in einen Patentstreit, der mehrere Modelle mit einem Verkaufs-Aus bedrohte. Doch dazu wird es wohl nicht kommen.

FritzBox: Darum ging es bei dem Streit

Erst vor wenigen Monaten wurde bekannt, dass einer der großen Tech-Konzerne der Welt, der chinesische Riese Huawei, eine Klage gegen den FritzBox-Hersteller AVM eingereicht hatte. Dabei ging es um einen Patentstreit, der für das deutsche Unternehmen sehr ernste Konsequenzen bedeuten konnte. Genauer meinte Huawei, dass AVM bei seinen Routern Bauteile verwendet habe, die eigentlich zu großem Teil auf Designs aus dem Hause des chinesischen Konzerns basierten.

Zunächst entschied ein Gericht auch gegen den deutschen Hersteller, doch dieser ging sofort gegen das Urteil in Berufung. Hätte Huawei Recht bekommen, müsste AVM alle FritzBox-Router, die auf dem WLAN-Standard WiFi 6, 6E und 7 basieren, aus dem Verkauf nehmen. Dabei handelt es sich um beinahe alle modernen Router, die das deutsche Unternehmen derzeit im Angebot hat.

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Das wurde nun entschieden

Nun konnte jedoch offenbar eine Einigung erzielt werden. Das Portal Deskmodder.de berichtet, AVM habe ihnen gegenüber bestätigt, dass der Patentstreit „beigelegt“ worden sei. Offenbar sei es zu einer außergerichtlichen Übereinkunft zwischen den beiden Unternehmen gekommen, was formell allerdings weder einen Schuld- noch einen Freispruch bedeutet. Damit sind die FritzBox-Router, die sonst von dem möglichen Verkaufsverbot betroffen gewesen wären, wohl gerettet.

Was genau allerdings Gegenstand der Einigung war, ist nicht klar. Wie ip fray erklärt, könnte eine Lizenzzahlung vereinbart worden sein. In diesem Fall würde der FritzBox-Hersteller wohl regelmäßig Gebühren an Huawei überweisen, um die WLAN-Standards weiter nutzen zu können. Sämtliche modernen AVM-Router können so ohne Probleme weiterhin verkauft werden.

Quellen: Deskmodder.de, ip fray

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