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Unterbezahlt? 3 Anzeichen sprechen dafür

Auch wenn dir dein Lohn nicht ungewöhnlich vorkommt, kann es sein, dass du für deine Branche oder deinen Job zu wenig verdienst. Mehrere Dinge verraten es dir.

Mann schaut verzweifelt auf einen Geldschein
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Reich? Schon mit DIESEM Gehalt gehört ihr zu den oberen 10%

Ab wann gilt man eigentlich als reich und gehört zu den oberen 10 Prozent? Wir sind uns sicher, die Antwort wird euch überraschen.

Das Gehalt ist ein wichtiger Faktor im Leben. Immerhin bestimmt es wie finanziell unabhängig du deinen Alltag gestalten kannst. Für die meisten gibt es eine derartige Freiheit gar nicht, da sie viel zu wenig verdienen. Aber auch, wenn der Lohn angemessen scheint, kann er deutlich unter dem liegen, was dir zusteht.

Bekomme ich zu wenig Gehalt?

Zwar ist es nicht verboten, mit Kolleg*innen über das Gehalt zu sprechen. Die Realität sieht in der Regel jedoch anders aus. Das macht allerdings nichts, denn du hast noch andere Möglichkeiten, deinen Lohn ins richtige Verhältnis zu setzen. Die folgenden Dinge helfen dir laut Berliner Morgenpost dabei und geben Auskunft, ob du unterbezahlt bist.

#1 Mache den Online-Gehaltsvergleich

Wer sich nicht sicher ist, wie der eigentliche Durchschnitt der eigenen Branche oder Position aussieht, hat heute verschiedenste Möglichkeiten. So gibt es gleich mehrere Portale, die auf entsprechende Informationen ausgerichtet sind. Zu beachten ist dabei, dass die angegebenen Werte nicht immer zu 100 Prozent übereinstimmen. Du kannst dir daraus aber einen Gehaltsbereich ableiten, in dem du dich bewegen solltest.

Beispiele für Vergleichsportale:

  • Kununu.de
  • Lohnspiegel.de
  • Gehaltsvergleich.com
  • Gehalt.de
  • Gehaltsvergleich des statistischen Bundesamtes (Portal)

#2 Fehlende Wertschätzung für deine Expertise

Hast du dich durch erworbene Fähigkeiten auf einem Gebiet unentbehrlich gemacht oder bist dort führende*r Expert*in, sollte sich dies auch in deinem Lohn widerspiegeln. Gleiches gilt, wenn es schwierig wäre, dich durch eine kompetente Nachfolge im Unternehmen zu ersetzen.

Kommt eine derartige Wertschätzung nicht von Seiten deiner Vorgesetzten, ist es auf jeden Fall Zeit, dein Gehalt nach zu verhandeln.

#3 Veränderte Arbeitsbedingungen

Wie hat sich deine Arbeit in den letzten Monaten und Jahren entwickelt? Ist beispielsweise mehr Verantwortung dazugekommen, bist du zu einer Führungskraft geworden oder hat sich deine Arbeitslast erheblich gesteigert, dann sollte dies ebenfalls entsprechend entlohnt werden.

Bereite dich also am besten auf ein Mitarbeitergespräch vor, sammle dafür aber in jedem Fall stichhaltige Argumente. Kannst du nicht konkret begründen, aus welchem Anlass du mehr Geld forderst, wirst du mit deinen Wünschen schnell auf taube Ohren stoßen. Dazu kommen wichtige Regeln der Gehaltsverhandlung.

Quellen: Berliner Morgenpost, eigene Recherche

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