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Notgroschen: Für 3 Dinge wird er im Winter wichtig

Gerade in der kalten Jahreszeit kann es sich lohnen, einen Notgroschen zur Verfügung zu haben. Gründe gibt es dafür gleich mehrere.

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Auch wenn die Temperaturen aktuell noch vergleichsweise mild sind, bewegen wir uns doch unweigerlich auf den Winter zu. Neben eisiger Kälte und viel Dunkelheit gehört aber noch etwas anderes zur Jahreszeit. Ein Notgroschen könnte dann wichtiger sein als in anderen Monaten im Jahr.

Notgroschen: Das kommt im Winter auf dich zu

Neben sehr konkreten Empfehlungen dazu, wie hoch ein Notgroschen generell sein sollte, gibt es auch Ratschläge dazu, wann er womöglich am ehesten notwendig wird. So erklärt beispielsweise die Sparkasse, dass es verschiedene Dinge gibt, die im Winter schief gehen können und für mehr Bargeld sprechen.

Demnach erwarten uns nicht nur „kürzere Tage und kältere Temperaturen, sondern auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für finanzielle Herausforderungen“. Was alles passieren und wie du dich präventiv dagegen absichern kannst, zeigen die Finanzexpert*innen ebenso auf.

#1 Notgroschen wegen Blackouts

Ein besonders großes Problem, dass im Winter für finanziellen Notstand sorgen kann, sind mögliche Stromausfälle. Liegt das Netz nämlich flächendeckend brach, ist ein Notgroschen in Form von Bargeld besonders gefragt. Denn dann funktionieren weder Kartenzahlung noch Geldautomaten und jeder Euroschein hilft weiter.

Erst im vergangenen Jahr gab es Befürchtungen von Blackouts wie unter anderem Finanztip berichtet. Und auch 2023 warnte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt bereits vor entsprechenden Ereignissen.

So sei es Zufall gewesen, dass Deutschland ohne großen Schaden durch den vergangenen Winter gekommen ist, weil es „ein relativ warmer Winter mit überdurchschnittlich viel Wind und somit viel Windenergie [war].“ Anders könnte es sich seiner Meinung nach diesmal verhalten: „Für diesen Winter geht Deutschland ein hohes Risiko ein, was die Energieversorgung angeht“, zitiert ihn das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Eine gute Nachricht gibt es dennoch. Denn laut Bundesnetzagentur war die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbrauchendem im Berichtsjahr 2022 mit 12,2 Minuten im Vergleich zum Vorjahr (2021: 12,7 Minuten) sogar leicht gesunken und bietet somit weiterhin ein konstant hohes Qualitätsniveau.

#2 Notgroschen wegen Heizungsausfällen

Ebenso möglich wie ein Blackout, sind Probleme mit Heizung und Co. Und was in den warmen Monaten nicht weiter auffallen würde, sollte im Winter schnellstmöglich behoben werden. Die Folgen von falschem oder gar keinem Heizen sind nämlich nicht nur Kälte und Frieren, sondern auch Schimmelgefahr.

Das kann langfristig zu schweren Gesundheitsschäden führen und auch richtig teuer werden, je länger du dich darum nicht kümmerst.

#3 Notgroschen wegen Autoproblemen

Etwas, das im Winter ebenfalls gern Probleme bereitet, ist das Auto. Dabei muss es nicht erst kaputtgehen. Allein die nötigen Winterreifen können schnell einen finanziellen Engpass schaffen, wenn du die Ausgabe nicht einkalkuliert hast. Wirst du dagegen ohne entsprechende Ausrüstung erwischt, zahlst du zudem Strafe wegen der falschen Bereifung.

Führt diese am Ende zu einem Unfall, steigen die Kosten weiter rasant an und auch Versicherungsbeiträge werden dich langfristig stärker belasten. Wo der Notgroschen also nur punktuell aushilft, ersparen das Überprüfen von Batterie, Ölstand sowie das Mitführen eines Notfall-Kits darüber hinaus teure Reparaturen und Unfälle.

Quellen: Sparkasse, Finanztip, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesnetzagentur

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